Strahlende Schwangere und juckenden Zehen

Ich bin ehrlich – als mein Mann und ich das „Projekt Baby“ angehen wollten, hatte ich, wie wohl fast jede noch kinderlose Mama-to-be, in etwa das gleiche Bild bei dem Begriff „Schwangerschaft“ vor Augen.

Ich sah mich als eine strahlende, Liebe und Wärme versprühende, innerlich ruhende und stets gut gelaunte Frau, die süße Strampler und stylische Kinderwagen shoppt, haufenweise Babykurse besucht, sich so gesund wie noch nie in ihrem Leben ernährt, immer die neueste Schwangerschaftsmode trägt und Ratgeber verschlingt, um auch ja auf alles gut vorbereitet zu sein.

… na ja 🙂

Zumindest der Teil mit den Ratgebern traf zu 100% auf mich zu. Nur suchte ich in ihnen nicht nach Informationen zum Thema Schwangerschaftsyoga, sondern nach Antworten auf Fragen wie: „Wie werde ich Dehnungsstreifen wieder los?“ , „Wann hört diese Übelkeit denn endlich wieder auf?!“ (nein ehrlich, wann??) oder auch „Ist es normal, dass … (hier bitte jede erdenkliche Kleinigkeit einfügen)?“.

Gerade die letzte Fragekategorie hatte mich die gesamte Schwangerschaft über im Griff. Ist es normal, dass ich manchmal ein Zwicken im rechten Unterbauch spüre/Kopfschmerzen habe/mein Kind mich heute rechts viel häufiger getreten hat als sonst/mein rechter Zeh plötzlich zuckte, nachdem ich über die Geburt nachgedacht habe?

Na gut, der letzte Punkt mag ein wenig überspitzt sein. Fakt ist jedoch, die Schwangerschaft ist etwas völlig Neues, teilweise Überwältigendes für jede zukünftige Mama, so auch für mich. Und sie war so ganz anders, als ich sie mir vorgestellt hatte!

Auch wenn diese aufregende Zeit mittlerweile bereits vorüber ist, möchte ich in den kommenden Posts ein paar meiner Eindrücke schildern. Und ja – das mit dem Zeh war „völlig normal“ 😉

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