Unsere Lieblingsgeräusche (#Blogparade)

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Die liebe Mutterchaos hat auf ihrem gleichnamigen Blog zur Blogparade aufgerufen. Lieblingsgeräusche ist das Thema. Die Idee fand ich witzig und da hier in letzter Zeit auf dem Blog ja eher mal gemotzt und geschimpft wurde, wird es jetzt mal wieder Zeit für einen etwas positiveren Beitrag 😉

Also, kommen wir zu meinen 10 Lieblingsgeräuschen in unsortierter Reihenfolge, danach folgen die von Kiwipapa:

1. Fensterputzen

Fangen wir mal mit einem eher ungewöhnlichen Lieblingsgeräusch an. Ich liebe die Geräusche, die beim Fensterputzen entstehen! Sei es das Quietschen mit dem Abzieher oder beim Trocknen der Fenster – ich finde es toll! Ich glaube, das liegt daran, dass meine Mutter früher oft Fenstergeputzt hat, während ich in ihrer Nähe vor mich hinspielte. Insbesondere stand diese Arbeit vor besonderen Anlässen wie Geburtstagen oder Weihnachten an, so dass ich damit immer eine Art positive Aufregung verbinde.

2. Blätterrauschen im Wald

Das könnte ich mir stundenlang anhören! Da Kiwipapa Verwandte im Harz hat, nutzen wir unsere Besuche auch immer für einen kleinen Spaziergang zu einer ganz kleinen, ziemlich verlassenen Burgruine oben auf einem Berg. Da setzen/legen wir uns dann auf die breite Mauer direkt am Hang und genießen die Geräusche aus dem Wald. Herrlich!

3. Britischer Akzent

Weniger ein „Geräusch“, aber ich zähle es mal mit. Ich bin vernarrt in den britischen Akzent! Übrigens ist das auch einer der Gründe, warum ich mir Serien oder Filme gerne im Originalton ansehe. Sehr oft taucht ja doch irgendwie der ein oder andere Brite auf, dessen Stimme man ansonsten gar nicht so genießen könnte. Der Oberhammer sind natürlich Serien wie „Downton Abby“ oder „Sherlock“. Unser Urlaub in London vor einigen Jahren war für mich dann quasi der Overkill 😉

4. Das Einrasten des Maxi Cosis

Tatsächlich verbinde ich dieses Geräusche immer mit der Zeit, in der meine Nichten noch klein waren und als wir das erste Mal Kiwi in den Maxi Cosi setzten und dieser dann das typische „Klack!“ von sich gab, als er im Auto einrastete, da wurde mir ein mal mehr bewusst, dass wir jetzt tatsächlich ELTERN sind.

5. Die Stille auf dem „platten Land“

Ich glaube, meinen nächsten Punkt versteht nur, wer schon einmal richtig weit und tief in die Wiesen und Felder hier im Norden vorgestoßen ist. Wenn man sich dann nämlich, fernab von jeglichem Trubel, auf eine der einsamen Bänke neben der Straße mit den völlig kaputten und auseinanderklaffenden Steinen setzt, dann hört man… nichts. Und damit meine ich nichts, denn in einer solchen Situation fällt einem irgendwie erst auf, wie viele Hintergrundgeräusche man doch immer noch hört, obwohl man glaubt, nichts zu hören. Den gleichen (oder ähnlichen) Effekt hatte ich nur, als ich in irgendeinem Museum mal in einen akustisch völlig abgedichteten „Raum der Stille“ gegangen bin.

6. Regentropfen auf dem Dachfenster

Ja, Klischee! Und trotzdem einfach soooo schön 🙂

7. Kiwis Glucksen

Kiwis Glucksen und Lachen, wenn man mit ihr Quatsch macht ist einfach wirklich zu schön. Das heitert mich immer wieder auf, egal wie gestresst oder müde ich bin 🙂

8. Knirschender Schnee

Ohhhh, kennt ihr dieses Geräusch, das eure Schuhe machen, wenn sie durch frisch gefallenen Schnee laufen? Da krieg ich richtig Gänsehaut! In Kombination mit den gedämpften Geräuschen um einen herum ein absoluter Traum! Außerdem erinnert mich dieses Geräusch immer an Weihnachten, obwohl da eigentlich selten bei uns Schnee liegt 😉

9. Soundtracks

Wieder eher weniger ein richtiges „Geräusch“ als vielmehr Musik, aber ich liebe die Lieder von Soundtracks. Tatsächlich hätte ich nichts dagegen, wenn immer irgendein Soundtrack im Hintergrund spielen würde. Insbesondere die Soundtracks von Joe Hisaishi kann ich euch nur ans Herz legen.

10. Die Twitter-Benachrichtung auf dem Handy

Ich mag Twitter total gerne. Es ist immer etwas los, es wird sich getröstet, angemotzt oder gelacht. Besseres Entertainment gibt es eigentlich nicht! Daher freue ich mich immer, wenn mich der Twitter-Ton auf meinem Handy darauf aufmerksam macht, dass irgendetwas passiert ist 😉

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Und die Top 10 von Kiwipapa:

 

1. Grillkohle-Knacken mit Brutzelgeräuschen

Der ultimative Sommer-Sound und wenn ich daran denke, freue ich mich schon auf den nächsten. Unter anderem deswegen geht bei uns auch nur ein Kohle-Grill! 🙂

2. Vogelgezwitscher

Ja, auch ich habe das eine oder andere Klischee im Gepäck, aber heute morgen auf dem Weg zur Arbeit war es einfach wieder ein tolles Erlebnis – vor allem nach der kalten Jahreszeit. Ich fahre von unserer Garage bis zur Tiefgarage in der Firma, steige aus und laufe die 10 Meter bis zur Tür. Da die Tiefgarage an einer Seite offen ist, werde ich von herrlichem Vogelgezwitscher begrüßt, bevor ich wieder drinnen bin. Das hat gleich dazu animiert das Bürofenster aufzumachen.

2. Pfostenknallen

Da wird jeder Fußballbegeisterte – egal ob spielend oder zusehend – zustimmen. Kaum ein Klang kann wohl so sehr für Freud und Leid stehen wie ein satter Schuss, der am Pfosten landet. Egal ob gut oder schlecht für das eigene Team: Der Sound ist einfach super!

3. Kiwis Lachanfälle

Die einzige Dopplung mit Kiwimama in der Liste, doch das Lachen von Kiwi darf auch bei mir einfach nicht fehlen. Besonders wenn sie sich nicht mehr einkriegt, weil man irgendwelchen Blödsinn macht, sie kitzelt oder Grimassen schneidet ist das einfach unvergleichlich!

4. Gewitter

Während andere Teile der Familie sich schonmal verkriechen wenn es richtig gewittert, mache ich auch gerne mal ein Fenster auf. Neben der tollen Luft finde ich auch den Klang eines Gewitters schön.

5. Entfernter Rasenmäher beim Nickerchen

Irgendwie bekloppt, aber wenn ich am Wochenende mal tagsüber döse und in der Entfernung (!) das monotone Brummen eines Rasenmähers höre finde ich das irgendwie beruhigend.

6. Hearthstone-Explosion

Für die Gamer unter uns: Kiwimama hat ja schonmal davon geschrieben, dass wir ganz gerne Hearthstone spielen. Besonders schön ist es dabei wenn man gewinnt und das Portrait des Gegners explodiert. 🙂

7. Der Hahn

Neuerdings haben wir einen Hahn in der Nachbarschaft. Noch sind wie gute Freunde, denn ich mag es ihn morgens im Badezimmer zu hören. Mal schauen wie das wird, wenn die warme Jahreszeit beginnt und wir auch Nachts mal das Schlafzimmerfenster auflassen. 😉

8. *PloppPloppPlopp* *Brrrrrr*

Kiwi macht häufig lustige Geräusche wie mit ihren Lippen zu ploppen oder sabbernd Luft herauszupusten. Das klingt so gut, dass man unweigerlich mitmachen muss, was gerade in der Öffentlichkeit natürlich gut überlegt sein will.

9 . Unterwasser-Sound

Egal ob Pool im Urlaub oder Badewanne: Ich finde den Unterwasser-Sound sehr beruhigend. Einfach mal abschalten und alles nur noch dumpf wahrzunehmen ist ungemein entspannend!

10. Subwoofer-Grollen

Das sorgt regelmäßig für harte Verhandlungen in der Kiwi-Familie. Ich mag es gerne, wenn der Bass schön grollt und hörbar ist, während Kiwimama grundsätzlich in Filmen darauf ganz verzichten möchte. Seit Kiwi da ist hat Kiwimama aber dabei noch ein Ass mehr im Ärmel. 🙂

Noch mehr Lieblingsgeräusche von anderen Bloggern findet ihr bei Mutterchaos. Schaut doch mal rein! 🙂

7 thoughts on “Unsere Lieblingsgeräusche (#Blogparade)

  1. Ihr habt ja wirklich tolle und ungewöhnliche Geräusche erlauscht. Da muss ich später nochmal ganz in Ruhe reinlesen.
    Danke fürs Mitmachen!
    Magst du dich selbst noch in meinen Kommentaren verlinken?

    1. Haha! Ich glaub, das geht vielen so! Gegen das Fensterputzen an sich hab ich nichts, mach das dann sogar ganz gerne (auch wegen der Geräusche), aber trotzdem viel zu selten. Saubere Fenster kommen dann doch irgendwo ganz unten in meiner Prioritätenliste 😉

  2. Also ich kann nicht behaupten, dass ich an der Fensterreinigung Spass hätte… Aber ich finde das Geräusch tatsächlich auch sehr angenehm 😉 Und es ist irgendwie zufriedenstellend zu wissen, dass man danach so viel besser rausgucken kann!

    1. Gut, dass ich nicht alleine bin! Und das mit dem Rausgucken stimmt. Wir müssen hier auch unbedingt an die Fenster… Aber wenn es immer regnet, lohnt es auch irgendwie nicht. Im Frühjahr dann 😉

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