Unser #Familienmoment Nr. 8 – „Endlich vorwärts!“

Logo FamilienmomentEs ist Mittwoch und damit wieder Zeit für unseren #Familienmoment. Davon gibt es diese Woche sogar gleich zwei, die sich erst vor wenigen Stunden (wenn ihr das selbst also gestern abend) ereigneten und sowohl Kiwi in ihrer Entwicklung sehr weiterbrachten, als auch jemand anderen eine große Freude machten. Aber lest selbst.

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Dass ich momentan nicht ganz so auf dem Damm bin, habe ich euch ja schon im letzten Wochenende in Bildern erzählt. Das hielt sich leider auch noch am Montag und Dienstag, so dass meine Mutter am Dienstag herkam, um mich ein bisschen zu unterstützen (auch, wenn es mir da wirklich schon besser ging, aber meine liebe Mama ist halt die Liebste und kann dann einfach nicht anders 😉 ).

Während sie also Kiwi betüdelte und ich ein bisschen herumwuselte oder mich auch mal einfach ausruhte, passierte es plötzlich. Ich hörte ein lautes: „Ohhhhhhh! Ja super!“

Verwirrt sah ich zu den beiden herüber. Kiwi lag auf den Fliesen, die Schlüssel meiner Mutter lagen vor ihr und meine Mama saß mit auf dem Boden. Und was machte Kiwi? Kiwi, die sich ewig weigerte auf dem Bauch zu liegen und sich bis vor kurzem nichtmal drehen wollte? Sie versuchte tatsächlich vorwärts zu kommen… und schaffte es auch! Ihre Taktik ist allerdings noch ein wenig verbesserungswürdig, würde ich behaupten 😉 Dafür hebt sie nämlich ihren Popo in die Luft, versucht sich mit den Beinen abzustoßen und, jetzt kommt’s, wenn das alles irgendwie nicht ganz so klappt, wie sie sich das vorstellt, fängt sie an, dem Fußboden ein paar „Küsschen“ zu geben oder laut zu tuten, indem sie ihren Mund auf den Boden drückt und einmal pustet. Das sieht so niedlich aus! Hier mal ein Foto aus dem Handyvideo heraus, das ich davon gedreht habe:

Robben

Aber gut, abgesehen davon kämpfte sie sich tatsächlich bis zum Schlüssel vor und das danach gleich mehrere Male. Anschließend war sie total erschöpft und ich war froh darüber, dass sie jetzt auch versucht, vorwärts zu kommen. Auf der einen Seite natürlich deshalb, weil man als Mama ja immer möchte, dass sich die Kleinen auch „gut entwickeln“, aber auf der anderen Seite auch deshalb, weil ich merke, wie sehr es Kiwi mittlerweile nervt, sich nicht durch den Raum bewegen zu können. Dass sie dieses „Genervt-sein“ auch mit lautstarkem Quengeln äußert, lasse ich mal außen vor 😉

Also: Weiter so Kiwi! Ich glaube, wenn du erstmal richtig robben oder krabbeln kannst, bist du bald gar nicht mehr zu halten 😉

Der zweite #Familienmoment ereignete sich etwas vorher. Kiwi lag mit ihrer Oma auf ihrer Krabbeldecke und spielte so vor sich hin. Dabei tat sie allerdings etwas, was sie sonst noch nie getan hat, denn sie lehnte sich zwischendurch immer wieder an den Arm ihrer Oma und kuschelte sich an sie. Meine Mama war total überrascht und freute sich total über diese Geste. Ich weiß noch, wie enttäuscht meine Mutter war, als Kiwi schon sehr früh zu fremdeln begann und sie sogar einmal leicht weinte, als sie sie sah. Mir war zwar klar, dass das definitiv nicht so bleiben würde, denn dafür ist meine Mama einfach eine viel zu liebenswerte Person, aber sie selbst schien davon wirklich getroffen worden zu sein. Nach und nach wurde die Bindung zwischen den beiden aber immer stärker und Kiwi freut sich schon länger riesig, wenn sie ihre Oma sieht. Dass sie jetzt auch so mit ihr kuscheln möchte, setzt dem Ganzen dann noch einmal die Krone auf! 🙂

Mehr #Familienmomente findet ihr wie immer bei Küstenkids unterwegs.

8 thoughts on “Unser #Familienmoment Nr. 8 – „Endlich vorwärts!“

    1. Irgendwie kann ich es ja kaum erwarten, bis sie endlich krabbeln kann, aber auf der anderen Seite ist die Vorstellung auch echt befremdlich. Sie ist doch eigentlich noch so klein! 😀

  1. Erstmal gute Besserung an dich! Kranksein als Mama ist nochmal schlimmer als ohne Kind, finde ich. Toll, dass deine Mutter dich so toll unterstützt!
    Wow, Kiwi wird mobil, das ist super. Das freut mich sehr für sie, denn es ist bestimmt frustrierend, wenn man sich bewegen will, aber nicht kann. Nun hat sie gemerkt, wie das geht und wird bestimmt schnell an ihrer Technik arbeiten und dann robbt sie sich bald ganz fix durch die Wohnung… Zu den Steckdosen, den Heizungen, den ungesicherten Regalen… 🙂 So läuft das hier jedenfalls.

    1. Dankeschön! Ja Kranksein als Mama ist echt richtig blöd. Früher konnte man sich einfach ins Bett legen, das geht jetzt nicht mehr so einfach.
      Da sagst du was mit den Steckdosen. Ich glaube, wir müssen wirklich bald anfangen, das Haus zu sichern 🙂

  2. Oh, voll schön! Toller Entwicklungsschritt!!! An die Fremdelphase erinnere ich mich auch noch gut. Da wurde die Oma auch schon mal angeweint. Mittlerweile wird ja jeder Gast hier freudestrahlend willkommen geheißen, vom Nachbarn bis zum Postboten 😉 ALLE!

    1. Das gibt mir Hoffnung! Zumindest den Postboten findet sie mittlerweile auch gut, aber auch nur, weil wir so viele Pakete bekommen 😉

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