Unser #Familienmoment Nr. 7 – „Mamaaaa!“

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Der heutige #Familienmoment ereignete sich gestern Abend auf der Rückfahrt von meiner Schwester zu uns nach Hause und ließ mich zurück mit einer Mischung aus schlechtem Gewissen, Stolz und auch ein bisschen Pipi in den Augen. Aber lest selbst!

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Könnt ihr euch noch an den #Familienmoment vor gar nicht allzu langer Zeit erinnern, in dem ich von Kiwis ersten Worten berichtete? Das war damals ganz eindeutig immer wieder „Baba!“ und nur ein einziges ganz klares „Mama“. Nachdem ich euch von diesem Moment erzählte, behielt sie ihr „Baba!“ noch einige Zeit bei, von „Mama“ war jedoch eher selten was zu hören. Dann hörte sie fast ganz wieder damit auf und ich war schon ein wenig enttäuscht. Doch alles Einbildung? Doch alles nur zufällige Silben?

Die Autofahrt von meiner Schwester zu uns nach Hause sollte mich jedoch eines Besseren belehren.

Gestern besuchte mich meine Mutter bei uns zu Hause und wir beschlossen ganz spontan, dass Kiwi und ich bei ihr im Auto mit zu meiner Schwester in die etwa 15 Minuten entfernte Kleinstadt fahren. Kiwis aktueller Reboarder befand sich fest eingebaut in unserem eigenen Auto, mit dem Kiwipapa bei der Arbeit war, aber Kiwis alten Maxi Cosi hatten wir noch zu Hause. Den konnte ich ohne Probleme bei meiner Mutter im Auto einbauen und los ging’s. Abends holte Kiwipapa uns schließlich wieder ab. Nun galt es allerdings, das ganze „Gepäck“, das man mit Baby immer so mit sich rumschleppt, sowie den mitgenommenen Maxi Cosi irgendwie in unserem Auto unterzubekommen. Gar nicht so einfach, denn wir hatten ja selbst auch noch den Reboarder für Kiwi im Auto befestigt. Da war es am einfachsten, den Maxi Cosi auf der Rückbank mit aufzubauen, was jedoch ebenfalls bedeutete, dass Kiwi während der kurzen Fahrt alleine hinten sitzen würde. Das war ungewohnt für sie, weil sonst immer ich bei ihr sitze. Allerdings war sie schon ziemlich schläfrig und wir hofften, dass sie vielleicht einfach auf der Fahrt einschlafen würde.

Die erste Hälfte der Fahrt ging auch gut. Kiwi schlief zwar nicht, brabbelte aber vergnügt vor sich hin. Irgendwann kam sie allerdings an einen Punkt, an dem sie sich alleine dort nicht mehr wohl zu fühlen schien. Sie begann erst leicht zu quengeln und ließ sich noch mit einer Packung Taschentücher ablenken. Dann jedoch begann sie, richtig zu weinen. Ich redete gerade beruhigend auf sie ein, als ein herzzerreißendes „Mamaaa!“ ihre Schluchzer unterbrach. Ich stockte. Hatte ich sie richtig verstanden? Während ich weiterhin versuchte, sie zu beruhigen, rief sie tatsächlich immer wieder mit einem klaren „Mama!“ nach mir. Es brach mir das Herz und machte mich gleichzeitig wahnsinnig glücklich.

Das Ganze war so aufwühlend, dass Kiwipapa die ganze Szene nur mit: „Ich glaube, deine Mama weint gleich mit!“ kommentierte. Da hatte er recht! Hilfe, was für Gefühlswellen immer wieder über Eltern hereinbrechen ist wirklich kaum zu glauben! 🙂

Wir konnten Kiwi dann durch phänomenale Gesangseinladen unsererseits beruhigen, bis wir zu Hause ankamen. Dort nahm sie mich dann mit einem strahlenden Lächeln und zappelnden Beinchen in Empfang und mein Mutterherz schmolz nur so dahin! 🙂 Ach ja… Ich glaube, es versteht sich von selbst, dass ich sie danach erstmal mit Küsschen überhäufte, die sie breit grinsend in Empfang nahm.

Mehr #Familienmomente findet ihr wie immer bei Küstenkids unterwegs.

 

7 thoughts on “Unser #Familienmoment Nr. 7 – „Mamaaaa!“

  1. Liebe Kiwimama,

    ich kann gut verstehen, dass Dich DAS aufgewühlt hat – das ist ja auch ein ganz besonderes erstes Mal und ein Wort, das durch kein anderes zu ersetzen ist. Eure Gesangseinlagen hätte ich gerne mitgehört – wann kommt die CD?!

    Ganz liebe Grüße, Deine Küstenmami

    1. Tjaha, da ging’s richtig rund im Auto. Von „Backe, backe Kuchen“ über „ABC, die Katze lief im Schnee“ bis hin zur Titelmusik von „Saber Rider“ war alles dabei! Plattenvertrag wurde bereits unterschrieben, ich sag Bescheid, wenn die CD erscheint! 😉 Die Kiwifamily unplugged!

  2. Oooh, wie süß 🙂 Und gleichzeitig herzzerreißend. Es ist eine Sache, wenn sie weinen, aber wenn sie nach Mama weinen und das auch noch mit Worten ausdrücken können, geht es erst richtig los 😉

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