Tipps für den Alltag mit Baby – #4 (Ballgefühl)

Baelle

Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht ob dieser Tipp tatsächlich „funktioniert“, doch er macht viel Spaß und das reicht für’s Erste. 🙂

Als Kiwipapa habe ich das eine oder andere Erziehungsziel, das anderen Familienmitgliedern vielleicht nicht so wichtig ist. Während ich bei vielen Sportarten, bei denen es ausschließlich um „höher“, „schneller“, „weiter“ wie Leichtathletik, Geräteturnen oder Inline-Skaten wahrscheinlich genauso gut bin wie Kiwi mit ihren 7 Monaten, sieht das bei Ballsportarten anders aus. Egal ob Rückschlagspiele oder normale Ballsportarten – ich finde mich dort relativ schnell zurecht. Kein Wunder also, dass ich mich schon darauf freue, später mit Kiwi im Garten eine Runde Fußball zu spielen oder sonstige Sportarten in der Richtung auszuprobieren. Natürlich kann Kiwi später jeden Sport machen, den sie möchte – oder auch gar keinen – doch ich möchte ihr trotzdem schon früh den Umgang mit Bällen zeigen, weil ich einfach meine Freude an Ballsportarten mit ihr teilen möchte. Doch wann fängt man damit an? Wenn das Baby laufen kann? Wenn man mit ihm sprechen kann? Meine Antwort darauf ist: Jetzt! 😀

Klar kann Kiwi noch keinen Ball fangen oder zurückwerfen. Sie kann auch noch nicht krabbeln oder stehen – doch sie kann greifen! Und das reicht eigentlich schon wenn man das richtige Utensil zu spielen hat. Kiwis erster richtiger Ball war nämlich der O-Ball (einfach mal googeln, den könnt ihr eigentlich überall kaufen). Er hat zwei große Vorteile:

1. Kiwi kann ihn greifen und in einer Hand halten. Das würde mit keinem anderen Ball funktionieren, ich schätze nichtmal mit einem Tischtennisball.
2. Der O-Ball ist quasi unkaputtbar und kann trotzdem noch springen, was Kiwi manchmal sehr lustig findet.

Während Kiwi ihn früher nur in ihren Händen hielt, um sich damit zu beschäftigen, habe ich ca. vor einem Monat angefangen mit ihr interaktiv damit zu spielen. Wenn wir beide auf dem Boden liegen, gebe ich Kiwi den O-Ball. Kiwi freut sich dann und haut oft mit ihrer Hand auf darauf, sodass er wegspringt. Manchmal zurück zu mir und manchmal auch in eine andere Richtung. Landet der Ball bei mir lobe ich Kiwi ganz besonders für ihre hervorragenden Ballverteilungs-Skills, damit sie versteht, dass das das „Ziel“ dieses Spiels sein soll und gebe ihr danach den Ball zurück. Es ist besser wenn Kiwi seitlich zu mir gewandt liegt, weil der Ball in der Regel auch von ihr zur Seite gestoßen wird. Mittlerweile nimmt Kiwi auch den Ball häufig in die Hand und wirft ihn sogar (da kommen wohl die Handballer-Gene seitens Kiwimamas Familie zum Vorschein 😉 ). Das aber natürlich noch sehr unkontrolliert, doch sie sieht so, dass der Ball ordentlich fliegen kann.

Inzwischen nehmen wir zum Spielen auch häufig einen kleinen Stoffball in der Größe eines Tennisballs. Am Stoffball ist noch eine kleine Waschanleitung dran, sodass Kiwi sich auch dort festhalten kann. Er ist noch ein bisschen näher an einem richtigen Ball, aber Kiwi kann ihn natürlich insgesamt schwerer greifen. Der Ball an sich ist auch ganz nett, doch ich habe nach wie vor das Gefühl, dass Kiwi den O-Ball besser findet. Vielleicht liegt das daran, dass er einfach weiter fliegt wenn man mal ordentlich darauf herumhaut. 🙂

Das Spielen mit Bällen ist mittlerweile fester Bestandteil unseres Spielerepertoires geworden und wir haben jetzt schon sehr viel Spaß dabei. Warum also nur an das Ballspielen im Garten denken, wenn man jetzt schon starten kann? Ich kann allen ballbegeisterten Eltern nur empfehlen schon früh anzufangen, wenn es euren Kindern genauso viel Spaß macht wie uns. 🙂

PS: Als zusätzliche theoretische Lerneinheit kann ich darüber hinaus ein paar Minuten gemeinsames Sportschau-Gucken empfehlen. Sie muss ja schließlich wissen, was später einmal als Fußballprofi auf sie zukommen wird! 😉

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(Habt auch ihr Tipps für den Alltag mit Baby, die ihr mit anderen teilen wollt? Dann immer her damit! Wie das geht erfahrt ihr hier: *klick*)

3 thoughts on “Tipps für den Alltag mit Baby – #4 (Ballgefühl)

  1. Schön, wieder von dir zu lesen, Kiwipapa.
    Den O-Ball haben wir auch, in klein und groß. Er ist einfach toll, zumal man ihn so prima verändern kann. Einfach mal ein Tuch oder einen Flummi oder oder oder reinstecken – schon hat man ein ganz neues Spielzeug. Es gibt die O-Bälle ja auch schon mit Rasseln etc drin zu kaufen, aber ich bevorzuge das Basismodell und stopfe dann gern mal was rein. Man kann nicht früh genug damit anfangen. „Ball“ ist ja auch häufig eines der ersten Worte.
    Viel Spaß weiterhin!

    1. Hallo Mama in Hamburg,
      auf die Idee sind wir noch gar nicht gekommen. Das werde ich mal ausprobieren wenn es Kiwi zu dröge wird. 🙂
      Viele Grüße,
      Kiwipapa

  2. Oh, wir haben unseren Oball geliebt! Wir hatten genau den. Den pinklilanen und hatten eine Menge Spaß damit. Er war eigentlich immer und überall dabei und das Sommerkind fand ihn richtig genial. Der wandert bei uns in die Andenkenkiste.

    Liebe Grüße
    Nicole

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