…und was wenn nicht?

Und-was-wenn-nicht

Besorgt schaue ich auf das Thermometer in meinen Händen. Es zeigt 39,5 Grad.

„Das Fieber ist gestiegen…“, murmle ich zu meinem Mann und bedenke die vor sich hinspielende Kiwi mit einem besorgtem Blick.

Es ist Samstag. Die Kinderärzte haben geschlossen. Gestern ging es ihr noch blendend, heute morgen war ihre Temperatur ganz leicht erhöht. Jetzt, gegen Mittag, ist sie stark angestiegen.

Die reine Temperatur an sich sagt nicht unbedingt etwas über die Schwere des Krankheitsgrades aus. Kiwi spielt zufrieden vor sich hin, wippt ab und an vergnügt mit ihrem Bein und lacht. Sie wurde vor einer Woche geimpft. Alles Faktoren, die dafür sprechen, dass eigentlich alles okay ist. Dass es okay wäre, erst einmal etwas abzuwarten.

Und dann meldet sie sich bei mir. Sie, die mir bisher so wohlbekannte Stimme, die mir mit spitzer Zunge den Satz ins Ohr flüstert, der meine innere Ruhe augenblicklich ins Wanken bringt:

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