Einen Tagesrhythmus finden

Rhythmus

 

Eine der schwierigsten, aber gleichzeitig auch wichtigsten Aufgaben bestand in den letzten Wochen für uns darin, einen Tagesrhythmus zu entwickeln. Bei der Herangehensweise war ich mir allerdings zunächst etwas unsicher. Man hörte immer vom ominösen Rhythmus, der sich irgendwann einspiele. Oft las man, dass man sich dabei ganz am Kind orientieren solle.

Das war auch unser erster Ansatz. Wie bereits schon einmal beschrieben, endete das jedoch damit, dass Kiwi quasi Dauergestillt werden wollte, unsere Nächte mehr als bescheiden waren und sowohl Kiwi als auch wir unzufrieden.

…WEITERLESEN…

Die Stillabstände verlängern

Stillabstände

 

Ich erwähnte ja bereits in einem anderen Post, dass Kiwi nach der Geburt sehr oft gestillt werden wollte. Quasi dauernd.

Ich hatte Aussagen wie „Man kann gar nicht zu viel stillen!“ oder auch den berühmten Begriff „Cluster-Feeding“ im Kopf und dachte mir, da muss ich eben durch. Ich legte sie also immer an, wenn ich das Gefühl hatte, dass sie Hunger hatte – also immer, wenn sie weinte nach meiner damaligen Auffassung als Neu-Mama.

Kiwi trank auch immer, schlief jedoch nach sehr kurzer Zeit schon wieder ein. Meine Hebamme empfahl sie zwischendurch zu wickeln, damit sie wieder wach wird. Sie trank dann wieder kurz und schlief wieder ein. Weil sie immer schlief, machte sie auch nie ein Bäucherchen.

Das Ganze entwickelte sich jedoch sehr schnell zum Teufelskreis. Kiwi weinte, ich legte sie an, sie trank kurz und schlief ein, machte kein Bäuerchen, wachte irgendwann schnell wieder auf, weil sie entweder wieder Hunger oder Luft im Bauch hatte, weinte wieder, ich legte sie an…

…WEITERLESEN…