Wie Game of Thrones mich zum Veganer machte

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„Ein Veganer, ein Crossfitter und ein Atheist kommen in eine Bar.

Woher ich das weiß?

Sie haben es innerhalb von Sekundem jedem Anwesenden erzählt.“

Lustig oder?

Ich kenne echt nicht viele Witze, aber den habe ich immer mal wieder zum Besten gegeben. Ich fand ihn einfach so unglaublich wahr.

Veganer fand ich schon immer komisch. Und irgendwie nervig. Vegetarier, das waren die Netten. Ein wenig zu sensibel, aber tolerierbar. Aber Veganer? Die haben doch alle nen Hau… Und mit deren Kult wollte ich auch nichts zu tun haben.

Im Nachhinein irgendwie seltsam, denn tatsächlich habe ich persönlich in meinem bisherigen Leben kaum Berührungspunkte mit Veganern gehabt. Klar, in den Nachrichten oder im Netz sah man manchmal leicht bekloppt anmutende Gestalten, die sich in einem Steakhaus nach „Dog Meat“ (Hundefleich) erkundigten und danach das Restaurant mit irgendwelchen Schildern belagerten. Aber sonst?

Umso erzürnter war ich vor einigen Wochen, als so ein merkwürdiges Pärchen, das sich das „Vegan Couple“ nannte und mir damit schon mal unsympathisch war, eine meiner lieblings YouTuberinnen angriff. Ein ganzes Video lang versuchten diese beiden Leute, diese YouTuberin in sehr abfälligem und belehrendem Ton zu erklären, wieso ihre Ernährung „falsch“ sei. Wieso sie kein Recht dazu hätte, Fleisch zu konsumieren und wieso sie auch die Milch und die Eier aus ihrem Leben streichen sollte.

Mit offenem Mund saß ich vor dem Bildschirm und dachte nur eine Sache: Geht’s noch?! …WEITERLESEN…