…und was wenn nicht?

Und-was-wenn-nicht

Besorgt schaue ich auf das Thermometer in meinen Händen. Es zeigt 39,5 Grad.

„Das Fieber ist gestiegen…“, murmle ich zu meinem Mann und bedenke die vor sich hinspielende Kiwi mit einem besorgtem Blick.

Es ist Samstag. Die Kinderärzte haben geschlossen. Gestern ging es ihr noch blendend, heute morgen war ihre Temperatur ganz leicht erhöht. Jetzt, gegen Mittag, ist sie stark angestiegen.

Die reine Temperatur an sich sagt nicht unbedingt etwas über die Schwere des Krankheitsgrades aus. Kiwi spielt zufrieden vor sich hin, wippt ab und an vergnügt mit ihrem Bein und lacht. Sie wurde vor einer Woche geimpft. Alles Faktoren, die dafür sprechen, dass eigentlich alles okay ist. Dass es okay wäre, erst einmal etwas abzuwarten.

Und dann meldet sie sich bei mir. Sie, die mir bisher so wohlbekannte Stimme, die mir mit spitzer Zunge den Satz ins Ohr flüstert, der meine innere Ruhe augenblicklich ins Wanken bringt:

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Meine Top Ten der #muddimutation – Blogparade

Blogparade-Muddi-Mutation

Die wundervolle Anna von Neverlookedsobeautiful hat zur Blogparade aufgerufen! Thema sind die Veränderungen und Marotten, die sich so langsam aber sicher in den „Mutti-Alltag“ geschlichen haben.

In meinen Top Ten der #muddimutation finden sich so einige Marotten, plötzliche Empfindlichkeiten aber auch neugewonnene Skills, über die sich mal altes Ich wohl sehr gewundert hätte. 😉 …WEITERLESEN…

Die fünf Stufen der elterlichen Chaosbewältigung

Chaos

Früher, also bevor wir ein Kind bekamen, da war ich wohl das, was man als „strukturiert“, „organisiert“ oder auch „pünktlich“ bezeichnen würde.

Ich bearbeitete auflaufende Rechnungen, Termine, Telefonate und Besorgungen in der Regel schnell und geordnet. Geschenke besorgte ich manchmal schon Wochen im Voraus, weil ich um die lange Lieferzeit wusste und kein Risiko eingehen wollte. Bei wichtigen Telefonaten machte ich mir oft vorher eine Liste mit Stichpunkten, die ich auf jeden Fall erfragen wollte und überlegte mir im Vorfeld, was ich wann sagen könnte. Meine zehn Minuten zu frühe Ankunft bei Verabredungen kompensierte ich mit einem kleinen Spaziergang – man wollte ja nicht zu früh aufschlagen.

Das alles hat sich nach Kiwis Geburt sagen wir mal… leicht verändert. Statt der souveränen Bewältigung einer Aufgabe, bekam man ab sofort – sehr ungewohnte – Sätze wie diese hier von mir zu hören: …WEITERLESEN…