Schlafen? Jetzt auch bei Papa!

Schlafen auch bei Papa

Vor einiger Zeit beschrieb ich euch in diesem Post eine Phase, in der Kiwi nur von mir ins Bett gebracht werden wollte. Das empfand ich damals als sehr belastend, weil ich das Gefühl hatte, keine Pause zu bekommen. Ich war müde, erschöpft und wollte mal ein wenig Zeit für mich, ohne das Gefühl zu haben in ständiger Bereitschaft zu sein. Zu diesem Zeitpunkt stillte ich Kiwi außerdem noch voll und konnte so auch keine einzige Mahlzeit abgeben. Ich fühlte mich ziemlich eingeengt und, dass Kiwi sich schließlich auch noch weigerte, von ihrem Papa ins Bett gebracht zu werden – was vorher immer wunderbar funktioniert hatte – war sowohl für mich als auch für meinen Mann ziemlich frustrierend, auch weil wir nicht wussten, wann sich das wieder ändern würde.

Erleichterung fand ich in den lieben Kommentaren zu dem oben genannten Post. Die Problematik schien einigen bekannt zu sein und ich begann, die damalige Situation mehr als irgendwann vorübergehende „Phase“ zu betrachten. Diese Einsicht half mir sehr mich ein wenig zu entspannen und Kiwis Bedürfnis nach mir einfach erst einmal anzunehmen.

Wir machten daraufhin eine kleine „Pause“, in der ich Kiwi ins Bett brachte, ohne, dass mein Mann es vorher probierte.

Dann, etwa ein bis zwei Wochen später, wollten wir es noch einmal versuchen mit dem ins Bett bringen, aber eine Sache war uns beiden ganz, ganz wichtig: Wir wollten sehr behutsam und sanft vorgehen. Kein Zwang, kein Druck, niemand sollte sich dabei unwohl fühlen. Dafür war es wichtig, dass ich mich innerlich auch mit dem Gedanken anfreundete, dass es nicht klappen könnte und es für mich auch in Ordnung wäre, wenn ich Kiwi weiterhin ins Bett brächte. Auch war es wichtig, dass mein Mann unsere kleine Maus ins Bett bringen wollte. Er sah sie in der Woche so kurz, dass er diese Gelegenheit sehr gerne genutzt hätte, um noch ein wenig Zeit mit ihr zu verbringen.

Den Weg zu diesem Ziel entwickelten wir ganz spontan und völlig aus dem Bauch heraus. Das und unsere „alles kann, nichts muss“ Einstellung waren vielleicht auch der Grund, warum es tatsächlich geklappt hat. Denn, ich kann an dieser Stelle verkünden: Wir haben es geschafft! Nach einigen Wochen des vorsichtigen Herantastens ließ sich Kiwi nun auch von ihrem Papa ins Bett bringen – und zwar jeden Abend.  Wie wie dabei vorgegangen sind, möchte ich euch in den folgenden Schritten erklären: …WEITERLESEN…

Warum eigentlich „Kiwimama“?

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Ich bin euch eine Erklärung schuldig.

Tatsächlich hatte ich, als ich mit diesem Blog begonnen habe, gar nicht vor, jemals darüber zu schreiben. Zu privat, zu persönlich war mir das Ganze. Dann legte sich die Scheu, Teile meines Lebens mit euch zu teilen, nach und nach ein wenig. Langsam kam mir der Gedanke, dass ich vielleicht doch mal aufklären sollte… Trotzdem schob ich das Thema immer weiter auf. Bis ich vor einiger Zeit auf die „Verflixte Linkparty“ der lieben Wiebke von „Verflixter Alltag“ gestoßen bin und mir dachte: Na wenn nicht jetzt, wann dann? Bei dieser Linkparty rief Wiebke nämlich dazu auf, seinen Lesern etwas über sich selbst zu erzählen. Etwas mehr „über mich“, als ihr bisher auf ebendieser Seite hier auf dem Blog erfahren habt. Na gut! Dann nutze ich mal die Gelegenheit und komme zu der Frage aller Fragen:

Warum heißt dieser Blog eigentlich „Kiwimama“?
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Schlafen? Nur bei Mama!

Trösten

Gestern twitterte die liebe Frieda von 2kindchaos den Link zu einem sehr interessanten Artikel mit dem Titel Wenn nur die Mama trösten kann.

In diesem Artikel geht es exakt um die selbe Problematik, mit der im Hause Kiwi gerade gekämpft wird: Kiwi schläft nur ein, wenn sie von Mama ins Bett gebracht wird.

Hier ein kleiner Auszug aus dem letzten Donnerstagabend, der die Problematik der letzten Wochen widerspiegelt:  …WEITERLESEN…

Die Geschichte von den Zwiegeln

Zwiegel

 

Es war einmal, in einem weit entfernten Land, da lebten die Zwiegel. Die Zwiegel waren kleine, menschenähnliche Kreaturen, die ihren Lebenssinn darin sahen, anderen zu helfen. Nur leider wussten die Menschen nichts von ihnen! Niemand konnte also ihre Hilfe in Anspruch nehmen!

Nur einer kannte ihr Geheimnis und sein Name war – Kiwipapa!

Und so geschah es, dass Kiwipapa eines nachts erwachte und eine Stimme hörte, die so etwas sagte wie „Kannst du bitte Kiwi wickeln?“. „Kein Problem!“, dachte sich Kiwipapa entspannt, denn er wusste, dass die Zwiegel die Arbeit für ihn übernehmen würden. „Und was ist mit den Zwiegeln?“, fragte er deshalb die Stimme leicht verwirrt. Wusste sie denn nicht über diese wundersamen Kreaturen bescheid? Beruhigt schlief er wieder ein, mit dem Wissen, dass die kleinen Helferlein diesen Job schon übernehmen würden. Und so geschah es auch! Am nächsten Morgen sah er,  dass Kiwi tatsächlich in der Nacht gewickelt worden war. Nur Kiwimama schaute ihn ziemlich verärgert an. Warum nur?

Ja, warum war Kiwimama eigentlich so sauer? Das ist leicht erklärt, was sich nämlich tatsächlich ereignete, war das Folgende:

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