System Shutdown. Wenn Mama nicht mehr kann.

Error

Ich sitze im Kinderzimmer. Bewegungslos.

Meine Arme hängen schlaff herab, mein Blick ist trüb.

Vor mir spielt Kiwi mehr oder weniger gelangweilt mit irgendeinem Spielzeug, neben mir sitzt mein Mann und schweigt. Eigentlich schweigen wir alle.

Mein Kopf ist leer und auch mein Geist fühlt sich leer an. Ich bin müde. Unglaublich, unglaublich müde. Würde ich jetzt einschlafen, ich würde wohl erst in einer Woche wieder aufwachen. Mein Schlaflevel befindet sich irgendwo ganz tief in den roten Zahlen.

Kiwi gibt ein quengelndes Geräusch von sich als ihr Spielzeug nicht so will, wie sie es möchte. Ich zucke innerlich zusammen und verkrampfe mich. Tränen steigen in meine Augen. Ich kann kaum beschreiben, was ihr Quengeln in dieser Situation bei mir auslöst. Ich habe das Gefühl, es einfach nicht mehr auszuhalten. Bin unfair und gebe ihr innerlich die Schuld für meinen Zustand.

„Soll ich mir heute frei nehmen?“, fragt mein Mann, der schon im Anzug neben mir sitzt. Eigentlich wollte er schon längst losgefahren sein. …WEITERLESEN…

…und was wenn nicht?

Und-was-wenn-nicht

Besorgt schaue ich auf das Thermometer in meinen Händen. Es zeigt 39,5 Grad.

„Das Fieber ist gestiegen…“, murmle ich zu meinem Mann und bedenke die vor sich hinspielende Kiwi mit einem besorgtem Blick.

Es ist Samstag. Die Kinderärzte haben geschlossen. Gestern ging es ihr noch blendend, heute morgen war ihre Temperatur ganz leicht erhöht. Jetzt, gegen Mittag, ist sie stark angestiegen.

Die reine Temperatur an sich sagt nicht unbedingt etwas über die Schwere des Krankheitsgrades aus. Kiwi spielt zufrieden vor sich hin, wippt ab und an vergnügt mit ihrem Bein und lacht. Sie wurde vor einer Woche geimpft. Alles Faktoren, die dafür sprechen, dass eigentlich alles okay ist. Dass es okay wäre, erst einmal etwas abzuwarten.

Und dann meldet sie sich bei mir. Sie, die mir bisher so wohlbekannte Stimme, die mir mit spitzer Zunge den Satz ins Ohr flüstert, der meine innere Ruhe augenblicklich ins Wanken bringt:

Und was wenn nicht? …WEITERLESEN…

Kiwimama lernt kochen #3 – Dann eben nicht! (#Familienmoment)

Baby-Kochen

Mein #Familienmoment hat etwas mit den aktuellen Kochbemühungen von Kiwimama zu tun, die sich diesem Thema mit viel Herzblut, aber wenig eigener Motivation widmet. Ich finde es toll, wie sie jeden Tag versucht, Kiwi ein Mahl auf den Tisch zu zaubern, obwohl sie – wie sie selbst sagt – das Kochen eigentlich verabscheut 😉

Seit Kiwi jedoch alles essen möchte was wir auch essen und inzwischen auch bei Kaffee begeistert nach dem Becher greift, hat Kiwimama beschlossen diesem Wunsch nachzukommen und familientauglich zu kochen (also keinen Kaffee 😉 ), während ich zu der Zeit in der Regel arbeiten muss. Ich durfte gestern Abend allerdings live dabei sein, wie die nächste kulinarische Kostbarkeit für unsere kleine Kiwi entstand. Doch um ein Haar wäre es nie so weit gekommen! Lest selbst wie wir es doch noch geschafft haben, das Mittagessen von Kiwi zu retten. Da wir dabei – und auch im Nachhinein – noch viel Spaß hatten, möchte ich den Abend gerne durch den #Familiemmoment mit euch teilen. Schaut euch auch gerne die weiteren #Familienmomenten beim Blog von Küstenkidsunterwegs an.

…WEITERLESEN…

Kiwimama lernt kochen #2 – Nudeln können nicht anbrennen… oder?

IMG_8676

Von meinem tiefgreifenden Kochhass habe ich euch ja bereits vor einigen Tagen berichtet.

Da Kiwi aber den eigenen Brei immer langweiliger findet und unser Essen immer spannender, bleibt mir nun nichts anderes übrig, als mit dem Kochen zu beginnen. Ursprünglich wollte ich euch am Ende der Woche einfach eine Zusammenfassung meiner ersten Kochwoche veröffentlichen. Allerdings habe ich gerade den Drang meine heutige Kocherfahrung etwas ausführlicher niederzuschreiben und euch morgen früh etwas zu Lachen zu liefern 😉

Fangen wir also an. …WEITERLESEN…

Kiwimama lernt kochen… mit Baby (#1)

Kiwimama-lernt-Kochen-mit-Baby

Ich hasse kochen.

Aus den tiefsten Tiefen meiner Seele – ich hasse es. Schon immer.

Ich wollte daher auch noch nie eine Putzfrau – ich wollte immer einen Koch.

Meine Mutter konnte mir früher als Kind alle möglichen Dinge beibringen, die mit dem Haushalt zu tun haben. Bügeln, Wäsche waschen, putzen, Staub wischen, Fenster putzen… ich hab mich sogar mal am Nähen versucht. Aber kochen? No way!

Backen ja – gerne sogar! Aber sobald es an das „richtige“ Essen ging, sobald ich Gemüse schnippeln oder Soßen umrühren, sobald ich Kartoffeln kochen oder Fleisch braten sollte, schaltete ich innerlich auf meinen „Kein Bock“-Modus. …WEITERLESEN…