System Shutdown. Wenn Mama nicht mehr kann.

Error

Ich sitze im Kinderzimmer. Bewegungslos.

Meine Arme hängen schlaff herab, mein Blick ist trüb.

Vor mir spielt Kiwi mehr oder weniger gelangweilt mit irgendeinem Spielzeug, neben mir sitzt mein Mann und schweigt. Eigentlich schweigen wir alle.

Mein Kopf ist leer und auch mein Geist fühlt sich leer an. Ich bin müde. Unglaublich, unglaublich müde. Würde ich jetzt einschlafen, ich würde wohl erst in einer Woche wieder aufwachen. Mein Schlaflevel befindet sich irgendwo ganz tief in den roten Zahlen.

Kiwi gibt ein quengelndes Geräusch von sich als ihr Spielzeug nicht so will, wie sie es möchte. Ich zucke innerlich zusammen und verkrampfe mich. Tränen steigen in meine Augen. Ich kann kaum beschreiben, was ihr Quengeln in dieser Situation bei mir auslöst. Ich habe das Gefühl, es einfach nicht mehr auszuhalten. Bin unfair und gebe ihr innerlich die Schuld für meinen Zustand.

„Soll ich mir heute frei nehmen?“, fragt mein Mann, der schon im Anzug neben mir sitzt. Eigentlich wollte er schon längst losgefahren sein.

Ich reagiere nicht. „Ja!“, möchte ich rufen und „Nein!“ schreit mein Gewissen. Also antworte ich gar nichts und zucke nur mit den Schultern.

Er zögert, ist frustriert und wünscht sich eine Antwort. Also fragt er nochmal, dieses Mal etwas forscher.

Als daraufhin die erste Träne beginnt, über meine Wange zu laufen, verändert sich sein Blick. Er kennt mich gut genug und versteht, wie es mir geht – denn so hat er mich noch nie erlebt. Also steht er auf und regelt alles, um sich einen Tag Urlaub zu nehmen.

Währenddessen bleibe ich mit Kiwi im Kinderzimmer zurück, die sich das erste Mal seit Wochen tatsächlich selbst beschäftigt. Sie scheint zu merken, dass es mir schlecht geht.

Aber was war nur geschehen? Wieso habe ich heute morgen die Augen aufgeschlagen und fühlte mich absolut nicht in der Lage das Bett zu verlassen? Wieso fühlte ich mich plötzlich, als hätte jemand bei mir den Stecker gezogen?

Tatsächlich gibt es gar nicht „das“ eine Ereignis, das mir sämtliche Energie geraubt hat und meine Nerven dünn wie Drahtseil hat werden lassen. Vielmehr war es ein längerer Zeitraum, in dem Kiwi sehr schlecht schlief und äußerst schlechte Laune hatte. Es gab Tage, da hörte ich noch ihr quengelndes „Ehhhh!“ in den Ohren, als sie schon längst im Bett war.

Kiwi fand an einigen Tagen einfach alles doof. Egal, wie liebevoll man sich ihr zuwandte, egal wie sehr man auf sie einging, sie ablenkte oder sie einfach machen ließ, eigentlich egal, was man machte, das Ergebnis war ein stetiges, unzufriedenes Quengeln. Ich war es gewohnt, dass Kiwi immer viel Aufmerksamkeit brauchte, aber die letzten Wochen toppten alles, was ich bisher von ihr kannte.

Nachdem also sowohl die Tage als auch die Nächte über mehrere Wochen hinweg absolute Katastrophen darstellten und ich merkte, dass all meine Bemühungen, all meine Selbstreflektion, all meine Energie nicht zu helfen schienen, begann ich damit, mich in eine Art Opferrolle zu fügen. Ich tat mir selbst einfach nur noch unglaublich Leid und gab insgeheim Kiwi immer öfter die Schuld an meiner Kraftlosigkeit. Wieso konnte sie nicht einfach so „funktionieren“ wie (scheinbar) andere Kinder um uns herum? Wieso musste sie so extrem auf mich fixiert sein? Wieso konnte sie sich nicht auch nur fünf Minuten mit sich selbst beschäftigen?

Solche Gedanken kreisten in meinem Kopf und bewirkten im Endeffekt nur eines: Sie raubten mir auch noch die letzten Energiereserven.

Hinzu kam ein weiterer, ganz entscheidender Punkt: Ich hatte kein Auto. Wir hatten zwar eins, aber das benötigte mein Mann nach unserem Umzug, um damit zur Arbeit zu fahren. Diese Immobilität war zwar (aus diversen Gründen) auf einen Zeitraum von sechs Monaten begrenzt, aber zerrte ganz gewaltig an den Nerven. Als nun dieser Zeitraum zu Ende ging und wir noch immer kein Auto gekauft hatten, weil wir uns einfach unsicher waren, welches es denn nun werden sollte, schien das Ende meiner Kraftreserven erreicht worden zu sein. Ein paar Tage hielt ich zwar noch durch, doch dann wurde mir am oben beschriebenen Morgen einfach der Stecker gezogen.

Hier sitze ich nun.

„Kritischer Fehler. Alle Systeme werden heruntergefahren“, ist der einzige seltsam sarkastische Gedanke, zu dem ich irgendwie im Stande war.

Ich schrecke aus meinen Gedanken hoch, als Kiwi plötzlich direkt vor mir sitzt und mich mit großen Augen fragend ansieht. Mit letzter Kraft zwinge ich ein kleines Lächeln auf die Lippen, um sie zu beruhigen. Sie lächelt daraufhin ebenfalls, legt mir ihre kleine, warme Hand auf die Wange, streicht vorsichtig darüber und stößt ein leises „Ei…“ hervor.

Diese kleine Geste erfüllt mich mit so viel Wärme, mit so viel Liebe und mit so viel Dankbarkeit für diesen kleinen Menschen, dass ich mich nun plötzlich wieder dazu in der Lage fühle, die Arme zu heben, die kleine Kiwi einmal ganz fest zu umarmen, noch kurz mit ihr zu spielen und sie danach für ihr morgendliches Schläfchen hinzulegen.

Als Kiwi eingeschlafen ist, gehe ich hinunter zu meinem Mann und wir reden.

Darüber, wie erschöpft ich mich fühle. Darüber, wie es dazu kommen konnte. Darüber, wie es ihm momentan geht und auch darüber, was wir anders machen können.

Kiwi tat uns an diesem Morgen den Gefallen eines sehr ausgedehnten Vormittagsschlafs und wir hatten Zeit zu reden. Viel zu reden. Alles einfach einmal auszusprechen und sich trösten zu lassen. Einfach mal „schwach“ sein zu dürfen und nicht funktionieren zu müssen. Das alleine half schon viel.

Wir beschlossen außerdem, diesen unverhofften Urlaubstag meines Mannes ganz entspannt anzugehen und verbrachten die Zeit größtenteils gemeinsam im Garten als Familie. Als ganz bewusste Familienzeit ohne Aufgaben oder Erledigungen. Auch das war sehr heilsam.

Auch an meinem Verhalten Kiwi gegenüber wollte ich einiges ändern. Dafür muss allerdings an dieser Stelle die Kurzform reichen, um den Text nicht ausufern zu lassen. Kurz: Obwohl ich mich in den letzten Wochen gefühlt 24 Stunden „um sie kümmerte“, war ich einhergehend mit ihrer etwas schwierigen Phase (Übrigens: Sie hat jetzt zwei Backenzähne 😉 ) immer weniger wirklich „da“. Ich hatte zwar das Gefühl ihr ständig Aufmerksamkeit zu schenken, aber sie bekam nie 100%. Tatsächlich waren es irgendwann wohl eher nur noch 20%, während ich die restlichen 80% dafür nutzte, um mich selbst zu bemitleiden und mir Strategien darüber auszudenken, wie ich mir irgendwie „Me – Time“ beschaffen könnte.

Ich konzentrierte mich also ab sofort darauf, Kiwi wirklich meine ungeteilte Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Sie zu knuddeln, mit ihr zu spielen, mit ihr zu lachen und Quatsch zu machen und es änderten sich zwei Dinge:

1. Ich selbst begann damit, die Zeit mit Kiwi wieder viel mehr und inniger zu genießen und außerdem…

2. Kiwi spielte plötzlich. Einfach so. Alleine.

Natürlich nicht stundenlang, aber immer wieder über den Tag verteilt gab es fortan Momente, in denen sie einfach so vor sich hinspielte.

In diesem Zusammenhang ließen sich noch sehr viel aufschreiben, was ich (bzw. wir) alles änderten und welche (positiven) Effekte dieses Verhalten hervorrief. Ich will den Text aber jetzt gar nicht zu lang werden lassen, vielleicht werde ich all das noch einmal gesondert verbloggen.

Mittlerweile habe ich das Gefühl, dieses Tief überwunden zu haben. Ich habe neue Energie geschöpft und fühle mich wieder mehr als „Herrin der Lage“ statt in der Opferrolle.

Was ich aber eigentlich nur sagen möchte und noch mit keinem Wort erwähnt habe, ist: Ich war einfach plötzlich weg. Weg aus der Bloggerwelt und nur noch hin und wieder in den sozialen Medien aktiv. Das tut mir leid und je mehr besorgte „Alles in Ordnung?“-Nachrichten meiner lieben, lieben Leser und Bloggerfreunden mich erreichen, umso größer wird nicht nur meine Dankbarkeit für so viel Nettigkeit, sondern auch mein schlechtes Gewissen. Aber so sehr ich die letzte Zeit auch zum „Regenerieren“ genutzt habe und so viel Energie ich auch wieder tanken konnte, ich hatte das Gefühl, ich brauchte eine kleine Pause.

Ich hoffe, ihr verzeiht mir das.

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23 thoughts on “System Shutdown. Wenn Mama nicht mehr kann.

  1. Hey, zuerst einmal eine warme virtuelle Umarmung!!! Ich kann Dich sehr verstehen und bitte habe kein schlechtes Gewissen! Wir -Deine Leser- können als allererstes warten. Ich habe mir zwar Sorgen gemacht und über Twitter auch mal nachgefragt, aber bestimmt nicht, um Dir Druck zu machen, bald wieder zu bloggen! Trotzdem schön, hier wieder zu lesen und dass Du das Tief durchschritten hast und auf dem Wege der Besserung bist. Jeder Mensch hat begrenzte Ressourcen und ein Kind zu haben und liebevoll zu betreuen zehrt, so schön es auch ist! Ich schicke Dir viel Kraft, damit es weiter bergauf geht! :-*

    1. Vielen Dank für deine lieben Worte und die Umarmung! Und keine Sorge: Die Freude über so nette Nachrichten wie deine überwiegt bei Weitem, das schlechte Gewissen war da mehr ein Nebenkonstrukt 😉

      Aber es tut immer wieder gut auf Verständnis zu stoßen 🙂

  2. Fühl Dich ganz innig gedrückt und gedrückt. Ich kenne diesen Zustand nur allzu gut. Und ich finde, Du hast genau richtig gehandelt, um dich aus diesem Tief wieder raus zu hieven. Liebste Grüße von Mary

  3. Liebe Kiwimama,
    mein arrogantes Grinsen ob des Titels dieses rührenden Beitrags ist mir schnell vergangen, als ich mich an die Zeit zurückerinnerte, als unsere Zwillinge in etwa im Alter Deines KiwiKinds waren. Das ist fast 17 Jahre her und die Zeit lässt inzwischen vieles verklärter und schöner erscheinen, als es tatsächlich war. Da meine Frau in den Monaten nach der Geburt sehr krank war, habe ich als Mann in etwa den Streifen mitgemacht, den Du derzeit erlebst. Und es war wirklich grauenhaft (es wird aber, auch wenn Du es derzeit nicht glauben willst, zusehends besser)! Permanenter Schlafmangel, dauernde Überforderung und zu allem Übel ein ständig schlechtes Gewissen bringen einen schneller als man denkt zum Burnout, oder – wie Du es formuliert hast – zum Shutdown. Was man aber in solcher Situation KEINESFALLS braucht, ist der (zumeist selbstgebackene) Anspruch, irgendwelche Verpflichtungen gegenüber den Menschen in den Social Media oder sonstwo in der virtuellen Welt einzuhalten. Wenn Dir das Schreiben auf eine therapeutische Weise hilft, schreib. Wenn es Dich belastet (man hat ja sonst nichts zu tun…), lass es sein!
    Erhol Dich erstmal! Viel Glück und alles Gute im stressigen Familienalltag wünscht
    Gige

    1. Lieber Gige,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar! Es ist immer wieder schön auch von Eltern zu hören, deren Kinder schon älter sind und einem versichern, dass alles wirklich, wirklich irgendwann einfacher wird. Das kann man sich in der Tat selbst kaum vorstellen, wenn man grad drinsteckt 😉

      Vielleicht habe ich meine Worte das Bloggen betreffend ein bisschen unglücklich gewählt, denn ich mache das hier definitiv nicht, weil ich mich in irgendeiner Form dazu „gezwungen“ fühle. Schreiben hilft und lesen hilft vielleicht anderen ebenfalls – Win Win sozusagen 🙂
      Das schlechte Gewissen rührt eher daher, dass ich diesen Blog hier mittlerweile als Plattform für den Austausch mit ganz vielen, mir liebgewonnenen Menschen ansehe und sich dann einfach so heimlich, still und leise komplett auszuklinken fühlt sich dann ein bisschen so an, als würde man sich einfach nicht mehr bei einem guten Freund melden 🙂

      Noch einmal Danke für deine lieben Wünsche!
      Steffi

  4. Es freut mich, dass ihr Strategien zur Besserung finden konntet und es dir nun schon besser geht. Mir ging es kürzlich sehr ähnlich, gerade dieses im Dorf fest sitzen macht mir zu schaffen. Besserung ist in Sicht und für den Rest finden wir Mittel und Wege.
    Fühl‘ dich umarmt, wenn du magst und ich wünsche dir, dass es überstanden ist. ❤

    1. Danke für deinen lieben Kommentar und die virtuelle Umarmung 🙂
      Tatsächlich ging mir dieses „Festsitzen“ viel mehr an die Nieren, als ich gedacht hätte. Ich bin nämlich eigentlich gerne einfach zu Hause. Mir wird da nicht wirklich schnell langweilig. Aber irgendwann ist dann doch mal genug. Gerade mit schlechtgelauntem Kleindkind dabei.
      Ich schicke dir ebenfalls viel Kraft! Wir schaffen das 🙂

  5. Dein Text hat mich wirklich berührt :-(. Ich möchte Dich gerne in den Arm nehmen und sagen: „Es ist normal!“ und „Es wird besser“ und „Fühl Dich nicht schlecht“.

    Es ist einfach das Alter – es raubt uns die Kraft und lässt uns manchmal schier verzweifeln… aber: es sind diese
    kleinen Momente, wo unsere Kinder uns so viel zurück geben, die uns Kraft geben.

    Ich freue mich, dass Du diese so intensiv erleben kannst und dass Du einen Mann an Deiner Seite hast, der so sensibel für Deine Emotionen ist. Das ist wirkliches Glück und das lässt uns aus solchen Tiefs gestärkt hervor gehen….

    Ganz liebe Grüße!
    Danielle

    1. Danke für deinen lieben Kommentar! Das zu hören tut wirklich gut.
      Über meinen Mann bin ich auch immer wieder froh. Der ist einfach toll 🙂 Gemeinsam packt man solche Situationen einfach besser!

      Liebe Grüße
      Steffi

  6. Liebste Kiwimama….ich saß heute Abend lange Zeit vor dem Rechner um zu formulieren, wieso ich die letzten Wochen weder bloggte noch Emails beantwortete und auch nirgends wirklich aktiv war. Ich wollte nur eine kurze Pause einlegen, etwas auf Facebook stöbern, dann entdeckte ich deinen Blogpost. Und mir stiegen die Tränen in die Augen. Warum? Weil du genau die Worte fandest, die ich so verzweifelt suchte. Mir ging es so ähnlich….Ich fühlte mich schwach, ausgelaugt, kraftlos…wie in einer Blase, die vor sich hinschwebte und nichts kam und drang wirklich zu mir durch. Ich kämpfe mich immer noch zurück aus dieser Blase, versuche „aufzuwachen“. Doch es wird langsam wieder besser. Ich drücke dich von Herzen, ohne dich wirklich zu kennen. Ich wünsche dir viel Kraft, für die kommenden Momente dieser Art. Ganz liebe Grüße von Marika The Gunzlinger Mum und danke für diese ehrlichen Worte

    1. Liebe Marika,
      danke für deine lieben Worte.
      Deine Umschreibung mit der Blase trifft es ziemlich gut und ich wünsche dir ebenfalls ganz viel Kraft und Durchhaltevermögen! Du packst das! 🙂

      Liebe Grüße,
      Steffi

  7. Ach, Du Liebe, da gibt es gar nichts zu verzeihen, im Gegenteil! Nimm Dir so viel Zeit, wie Du brauchst…Ich hatte Dich schon beim #Familienmoment vermisst, aber mir gedacht, dass es sicher einen guten Grund dafür gibt. Also mach Dir bitte keinen Stress, was jetzt zählt, ist etwas ganz anderes, nämlich Du und Deine Familie <3

    Alles Liebe für Dich und fühl Dich gedrückt, wenn Du magst!
    Deine Küstenmami

    1. Danke liebe Küstenmami! 🙂
      Am Familienmoment werde ich definitv wieder teilnehmen, ich kann nur noch nicht sagen wann. Aber das Format ist einfach zu schön!

      Ganz liebe Grüße
      Steffi

  8. Liebe Kiwimama,

    ich verstehe das total. Diese Dünnhäutigkeit und Angespanntheit, sobald das Kind auch nur die Andeutung eines Quakens macht … immer mal wieder nach etwas anstrengenderen Phasen habe ich mich auch genau so gefühlt (und deshalb eben beim lesen fast selbst noch ein Tränchen verdrückt). Das Gute ist: es wird dann auch immer wieder besser. Das Schlechte: diese Erkenntnis hilft im Schlimmsten Moment leider meist nicht 😉

    Toll, dass ihr euch in Ruhe aussprechen konntet und die wieder neue Reserven schöpfen kannst mit deinem wieder gefundenen Weg. Muttersein ist wirklich eine große Herausforderung. Aber wenn das eigene Kind dann trösten will, ist das doch das herzzerreißendste und gleichzeitig herzerwärmendste.

    Danke für deine Offenheit.
    Lass es dir und euch gut gehen!

    Liebste Grüße,
    Jessi

    1. Liebe Jessi,

      auch dir vielen Dank für die lieben Worte! Von immer mehr Menschen zu hören, denen es schon ähnlich ging und das verstehen, tut wirklich wirklich gut. Danke dafür 🙂

      Liebe Grüße
      Steffi

  9. Am liebsten hätte ich dich bei der Hand genommen und dir beigestanden! Ich kenne dieses Gefühl, nur das es nicht meine Tochter auslöst, sondern meine komplette restliche Umwelt…

    Ich bin froh, dass es dir wieder besser geht und so süß wie dein Kiwi dich gestreichelt hat. <3

    LG
    Bammy

  10. Hallo. Also ich bin schon eine ältere mama von 47 und habe einen 14 und 5 jährigen Sohn. Ich kenne deinen Zustand nur all zu gut. Ich habe nur 2 Sachen nie ausser acht gelassen. Das eine ist Ich bin nicht nur mama sondern auch ICH. 2. Habe icheute auch noch eine Beziehung zu meinem Partner. Wenn man diesen Dingen auch etwas nachgeht fühlt man sich zwischendurch so frei…. Man kann die Zeit mit Kind wieder genießen. Ausserdem gab es noch nie eine Generation die sich so viel zeit ihren Kindern gewidmet hat. Jetzt stellt sich die Frage wieviel kann ich geben? Ist es meine Aufgabe über meine Grenzen hinaus zu geben? Wie sieht das restliche leben meine Kindes aus? Wer wird sich in der schule so viel mit ihm beschäftigen? Zeige ich meinem Kind etwas realistisches? Liebe kann man in vielen Formen geben..meinem kleinen Sohn sie ich mittlerweile am Wochenende, dass es nicht mein Job ist ihn permanent zu entertainen . Trotzdem sind meine Söhne das wichtigste in meinem leben. Alles gute für alle mamis….lg belinda

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