Mein bester Freund der Diaper Champ

Diaper Champ

Kiwi und ich sind nun schon einige Zeit zu Hause und das bedeutet … na? Richtig – Windeln, Windeln überall! Was im Krankenhaus für mich noch überhaupt kein Problem darstellte, denn da wurde der Mülleimer täglich auf magische Weise geleert (vermutlich von den „Zwiegeln“, aber das wird Thema eines anderen Posts 😉 ), erwies sich nun als echte Müll-Herausforderung.

Deshalb war ich doch froh, mich schon während der Schwangerschaft mit dem Thema Windeleimer beschäftigt zu haben. Damals war ich ein wenig überrumpelt von der Vielzahl an Angeboten und Techniken, die es bei diesem Thema zu geben scheint. Wollte ich einen großen oder eher kleinen Eimer? Einen günstigen, dafür mit teuren Nachfüllpacks für Tüten oder einen teuren, der auch ohne weiteren Schnick-Schnack funktionierte? Wie viele Windeln passen überhaupt in so einen Eimer und welches Design war das schickste? Natürlich hätte man auch einen normalen Mülleimer aufstellen können, aber ich wollte den Windelgeruch gerne möglichst vermeiden.

Einige Eimer arbeiten so, dass die eingelegte Windel in einem Müllschlauch eingedreht wird (quasi einzeln verpackt) und damit kein Geruch entweichen kann. Das System an sich ist clever, benötigt jedoch spezielle – meist teure – Nachfüllbeutel. Bei anderen Varianten wird eine große Tüte verwendet, welche beim Schließen des Eimers an der Öffnung zusammengedrückt wird. Auch hier werden jedoch besondere Mülltüten gebraucht (es sei denn, man trickst ein bisschen wie ich erfahren habe, das war mir allerdings zu kompliziert) und außerdem kann der Geruch der entsorgten Windeln beim Öffnen nach draußen dringen. Die meisten Eimer mit solchen Techniken hatten den Charme, dass der Eimer an sich recht günstig daherkam. Klar, das Geld wird mit den entsprechend teuren Nachfüllpacks gemacht.

Dann stieß ich irgendwann auf den „Diaper Champ“, für den ich mich letztendlich auch entschied. Dieser funktioniert mit ganz normalen Müllbeuteln und hält den Geruch trotzdem sicher verschlossen. Dies schafft er mit Hilfe des als Kugel mit zwei Hohlräumen geformten „Deckels“. Den Eimer öffnet man, indem man die benutzte Windel in die gerade oben befindliche Öffnung legt und den daran befestigten Griff im Halbkreis nach vorne oder nach hinten zieht. Dadurch dreht man die Öffnung nach unten, die Windel fällt in den Eimer und der zuvor nach unten zeigende Hohlraum ist nun oben. Dadurch muss der gesamte Eimer erst geöffnet werden, wenn er voll ist und die Mülltüte gewechselt werden muss (da kommt man dann um den Geruch natürlich nicht drum rum). Ansonsten verschließt er Kiwis „Düfte“ wirklich zuverlässig und das schlichte, weiße Design ist so unauffällig, dass es sich gut in Kiwis Zimmer fügt. Zwar kostet der Eimer etwas mehr, dadurch, dass man normale Mülltüten benutzen kann, hat man das Geld allerdings schnell wieder raus.

Dann gab es noch die Frage nach der Größe. Es gibt den Diaper Champ in drei verschiedenen Größen: Regular (für 30 Windeln), Medium (50 Windeln) und Large (75 Windeln). Pro Tag verbrauchen wir momentan im Schnitt etwa 7-8 Windeln, so dass wir mit dem kleinsten Exemplar gut bedient sind (allzu lange möchte man die Windeln ja auch irgendwie nicht im Eimer vor sich hin „gammeln“ lassen 😉 ). Geleert werden muss der Eimer dann alle 4-5 Tage (je nachdem, wie oft sich Kiwi dazu entschließt, in die gerade fein säuberlich angelegte Windel zu pupsen 😉 ). Auch die Höhe dieser Größe ist völlig ok.

Ich habe mehrmals gelesen, dass Feuchttücher wohl das Problem verursachen, dass sie in einem der Hohlräume kleben bleiben. Dieses Problem umgehen wir, indem wir die genutzten Feuchttücher oder Wattepads (je nachdem, wir benutzen meist schwarzen Tee statt Feuchttücher) einfach in die benutzte Windel stecken. Daher hatten wir damit noch nie Probleme.

Insgesamt macht der Eimer einen stabilen Eindruck, tut zuverlässig, was er tun soll und passt sich optisch gut in Kiwis Reich ein. Eine absolute Empfehlung von mir!

4 thoughts on “Mein bester Freund der Diaper Champ

  1. Den haben wir in der Kita auch, der ist echt gut. Wir haben auch überlegt, den zu kaufen, haben uns dann aber für einen ähnlichen von Chicco entschieden. Über den hab ich auch schon einen Text in Arbeit.

    1. Kitas haben den glaube ich ziemlich oft. Die, die wir uns mal angeschaut haben, auch. Dann aber so ein riesiges Modell für gefühlte eine Million Windeln 😉

Kommentar verfassen