Kiwis liebenswerte Macken

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Die liebe Wiebke hat auch diesen Monat wieder zu einer Blogparade aufgerufen: Dieses Mal stehen die Beiträge unter dem Motto „Liebenswerte Macken“ unserer Kleinen! Obwohl Kiwi erst wenige Monate alt ist, hat sie schon viele absolut niedliche Marotten entwickelt, die ich gerne mit euch teilen würde!

Multitasking-Genie vs. Träumerchen

Kiwi hat genau zwei Modi, in die sie beim Breiverzehr schalten kann und die sie konsequent bis zum Ende der Mahlzeit durchzieht. Da wäre einerseits der Multitasking-Modus. Da könnte man sich doch eigentlich mal dieses interessante Muster auf dem Hochstuhl genauer ansehen, oder auch befühlen, oder versuchen, den vorbeistreifenden Kiwikater zu streichen, oder hin und her wippen, oder in die Breischüssel beißen, oder lustige Geräusche zu machen, oder… am besten gleich alles auf einmal! Nebenbei signalisiert man dann seine eigene Bereitschaft zur Nahrungsaufnahme durch einen weit aufgerissenen Mund, auch, wenn man in eine völlig andere Richtung schaut.

An anderen Tagen/zu anderen Mahlzeiten jedoch ist Kiwi so gar nicht nach so viel Aktivität zumute. Da schaltet sie in den Träumer-Modus, sitzt ganz still auf ihrem Stuhl, der immer zum Fenster zeigt, und betrachtet fasziniert die Außenwelt. Sobald draußen etwas passiert, sieht man das an ihrem Blick. Mal fliegen Vögel vorbei, mal sieht sie Lichter und wenn sie den Zug in weiter Ferne vorbeifahren sieht, werden ihre Augen ganz groß und sie strampelt vergnügt mit ihren kleinen Beinchen.

Beiden Modi gemein ist allerdings: Ein Fuß muss stets auf Mamas oder Papas Bein platziert werden! 🙂

Nasenbeißer

Kiwi mag Nasen, das hat sie mit dem BilderbuchBaby gemein. Aber sie mag sie nicht nur, sie würde sie sogar am liebsten aufessen! Anders kann ich mir ihre Vorliebe, anderen Menschen in die Nase zu beißen, nicht erklären. Aber, das sei gesagt, so ein Nasenbiss von Kiwi bekommt nur jemand, den sie richtig gerne mag! Man schluckt also in so einer Situation den Schmerz, den ihre zwei gerade kommenden Zähnchen verursachen, herunter und fühlt sich gefälligst geehrt! 😉

Löwengebrüll

Ich weiß gar nicht, wieso ich ihr das beigebracht habe, aber irgendwie ist es auch einfach zu niedlich. Kiwi sieht einen mehrmals am Tag an, kommt mit gefährlichen Blick näher und… brüllt ein lautes, leicht heiser klingendes „Waaaaaah!“ (wie ein Löwe). Was zu Hause einfach nur süß ist, kann im überfüllten Möbelhaus schon mal einige Blicke auf sich ziehen. Insbesondere dann, wenn sie es eigentlich gewohnt ist, dass man mit einem ebenso lauten „Waaaah!“ antwortet und diese Antwort allerdings aufgrund der Umgebung doch eher verhalten ausfällt. Dann wird sie nämlich noch lauter und ihr „Brüllen“ ertönt im ganzen Laden. Ähäm ja… Ich weiß nicht, woher sie das hat 😉

Metal-Head

Kiwi liebt Musik, das war schnell klar. Mittlerweile hat sie aber auch die nötige Körperkontrolle, um ihrer Leidenschaft den nötigen Ausdruck zu verleihen und das geht so: Kiwi begiebt sich auf den Bauch, wartet geduldig, bis ihre „Musikraupe“ (kennt ihr bestimmt) vor ihr platziert wird und wartet auf ihr eigenes Privatkonzert. Die Raupe kann 6 Lieder, die in der gleichen Reihenfolge abgespielt werden. Das erste Lied ist bei Kiwi noch nicht so der Renner, aber sie stimmt sich schon mal ein bisschen mit leichtem Kopfnicken ein. Das zweite und das dritte Lied sind schon etwas besser und ernten mal einen noch eher verhaltenen Kopfwackler. Kommt aber das vierte Lied von der „Klitzekleinen Spinne“, dann beginnt ihr Headbanging! Auf die Hände gestützt, Kopf nach unten und wieder hoch, ein breites Grinsen auf dem Gesicht. Richtig ab geht’s dann beim Uhrenlied. Da hab ich manchmal schon Sorge, dass sie irgendwann mit dem Kopf auf den Boden haut. Das letzte Lied – Backe, backe Kuchen – ist dann quasi noch die Zugabe zu ihrem Konzert und sie wippt noch einmal mit. Ihre Bewegungen könnte man aber getrost mit jedem beliebigen Metal-Song unterlegen 😉

ICH-WILL-ALLE-BADETIERE!

Manchmal leidet Kiwi an einem leichten Anflug von Größenwahn. Das macht sich unter anderem darin bemerkbar, dass, wenn sie mit uns zusammen in der Badewanne badet (das geht seit unserem Umzug sogar zu dritt!), sie ALLE Badetiere haben will – und das sind immerhin 12 Stück. Auf einmal! Hektisch versucht sie dann ihre schwimmende Beute in Schach zu halten und stürzt sich wenn nötig auch todesmutig nach vorn in die Wellen, um an die weiter entfernten Tiere zu kommen. Da hat man dann schon alle Hände voll zu tun, um sie davor zu bewahren, nicht unterzugehen! Der Tag wird kommen, an dem sie ihr Ziel erreichen wird… Er wird kommen… 😉

Wangenpups

Ach ich kann mich noch an einen schönen Morgen erinnern… Kiwi und ich waren gerade aufgestanden und saßen unten auf dem Sofa. Sie hatte ihren Kopf auf meine Schulter gelegt und war noch etwas verschlafen, ich genoss ihre Nähe und war mit mir und der Welt zufrieden. Dann drehte Kiwi ihren Kopf, berührte mit ihrem Mund meine Wange und ich freute mich, dass sie mir scheinbar ein kleines Küsschen geben wollte… bis ein lautes, pupsähnliches Geräusch erklang und Kiwi mich anschließend begeistert angrinste. Statt mir ein Küsschen zu geben hatte sie ihren Mund gegen meine Wange gedrückt und ordentlich gepustet, so dass dieser typtische „Pupston“ erklang. Ich habe sie beim ersten Mal völlig entgeistert angesehen und wusste dann aber sofort: das hat Kiwipapa ihr beigebracht! Und ich sollte recht behalten 😉

Katzennärrin

Kiwi ist vernarrt – und zwar in den Kiwikater. Blöd nur, dass dieser immer ziemlich auf Abstand geht und sich selten mal von ihr streicheln lässt. Aber wenn er dann mal da ist, wird er nicht mehr aus den Augen gelassen. Die restliche Umgebung wird komplett ausgeblendet und sie hat nur noch Augen für ihn. Den tatsächlichen Namen vom Kiwikater bringt sie auch bereits mit ihm in Verbindung. Wird dieser nämlich genannt, sieht sie sich solange hektisch suchend um, bis sie ihn gefunden hat. Oh Kiwikater… wenn deine kleine Verehrerin erstmal krabbeln kann, hast du glaube ich ein schweres Leben 😉

„Oma hör mal zu!“

Die letzte von ihren Marotten, von denen ich euch berichten möchte, hat sie schon sehr, sehr lange und ich bin davon noch immer völlig angetan. Sobald ihre Oma (meine Mutter) sie nämlich besucht und auf den Arm nimmt, fängt sie an, ganz aufgeregt mit ihr zu „reden“. Sie kann vorher stumm vor sich hingespielt haben, aber in diesem Moment beginnt sie zu brabbeln was das Zeug hält. Ohne Pause. Und zwischendurch auch mal mit Nasenbiss 🙂

Für mehr liebenswerte Macken müsst ihr bei Wiebkes Blogparade vorbeischauen. Es lohnt sich! 🙂

4 thoughts on “Kiwis liebenswerte Macken

  1. Oh da ist ja richtig was zusammen gekommen. So klein und schon so marottig ;-P
    Das „in die andere Richtung gucken und trotzdem den Mund für den Breilöffel aufreißen“ kenne ich auch nur zu gut.
    Schön, dass Du mitgemacht hast und lieben Gruß, Wiebke

    1. Wer weiß, wieviele Marotten sie erstmal hat, wenn sie älter wird! Oh je… 😉
      Ich hab gern mitgemacht, die Idee mit der monatlichen Linkparty find ich toll 🙂
      Liebe Grüße
      Steffi

  2. Oha, na das hört sich nach Spaß an 😀 Aber es ist auch einfach zu schön den Kleinen dabei zu beobachten… Letztens habe ich fast den Laptop fallen lassen weil ich dachte ich hätte eine Säge oder sonst was in seinem Bett liegen lassen – schnell zu ihm gerannt um ihn dabei zu erwischen wie er mit allen seinen beiden Zähnen das Bett auseinandergenommen hat 😀

    Liebe Grüße
    Daniela

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