Kiwis 7 Monats Update

Update

Oh je! Ist echt schon ein weiterer Monat um? Ich hab langsam das Gefühl, dass die Zeit immer schneller vergeht. 7 Monate ist Kiwi jetzt schon alt, ich kann’s noch gar nicht so recht glauben. Und tatsächlich hat sich wieder Einiges getan!

– Motorik –

Im letzten Update habe ich euch ja davon berichtet, dass Kiwi sich noch nicht wirklich dreht und, dass unsere Kinderärztin uns riet, noch einmal 3-4 Wochen abzuwarten und ansonsten mal zur Krankengymnastik zu gehen. Tja, was soll ich sagen, das Problem hat sich kurz nach Veröffentlichung des Updates von selbst erledigt und mittlerweile dreht sich Kiwi fröhlich vom Rücken auf den Bauch und wieder zurück – ganz selbstverständlich. Und seit einigen Tagen versucht sie nun auch intensiv zu robben – mit Erfolg! Klitzekleinen Erfolg zwar, aber sie kommt vorwärts (na gut, manchmal gehts auch rückwärts, aber was soll’s 😉 ). Ein bisschen schwierig finde ich jedoch, dass wir hier in jedem Zimmer außer unserem Schlafzimmer Fliesen oder Holzfußboden haben – das heißt, er ist sehr glatt. Aufgrund der Winterzeit trägt Kiwi außerdem immer eine Strumpfhose. Da ist es natürlich schwierig, richtig Halt zu finden. Vielleicht habt ihr Tipps? Zimmer wärmen, Hose an und Socken aus? Oder ist das unnötig?

Einen riesigen Meilenstein hat sie außerdem vor einigen Tag geschafft, denn: Sie kann sich nun selbst im Halbschlaf den Schnuller wieder in den Mund stecken! Was für eine Erleichterung! Gerade in den Tagen vor diesem Entwicklungsschritt sind wir so wahnsinnig oft wieder zu ihr gegangen, weil sie aufgewacht war und ihren Schnuller nicht hatte. Dann fängt sie auch sofort an zu weinen, da gibt’s keine sanfte Steigerung – egal ob man direkt neben ihr liegt oder nicht. Seit sie das kann schläft sie wesentlich ruhiger und entspannter – und wir ebenfalls 😉

– Sprache –

Über Kiwis erstes Wort hatte ich ja bereits berichtet und auch „Mama“ gehört nun zu ihrem Repertoire. Außerdem beginnt sie ganz offensichtlich, den Sinn von vielen anderen Wörtern zu verstehen. Den Namen vom Kiwikater kennt sie genau und beginnt damit, nach ihm zu suchen, wenn ich frage, wo er wohl ist. Auch „Oma“ weiß sie mittlerweile zuzuordnen und die Vögel, die oft hinter unserem Haus fliegen, kennt sie auch.

Seit einigen Tagen beginnt sie außerdem, die Tiergeräusche, die wir ihr beim Lesen von Büchern vormachen, nachzumachen. Das klappt bei vielen noch nicht so wirklich gut, aber einige Tiere oder Geräusche von Gegenständen hat sie schon richtig gut drauf! Das „Mäh!“ vom Schaf klingt z.B. schon gar nicht so schlecht und das „Bruuuum!“ vom Spielautoschlüssel, das ein startendes Auto darstellen soll, wird zumindest schon zum „Brrrrr!“.

– Schlafen –

Ihr Schlafverhalten ist wesentlich besser geworden, seit sie in ihrem eigenen Zimmer schläft. Sie geht wie gewohnt zwischen 18 und 19 Uhr ins Bett und schläft dann etwa bis 3 Uhr morgens (mit Unterbrechungen, in denen sie nach ihrem Schnuller verlangt, wenn sie es nicht alleine schafft, sich den wieder in den Mund zu stecken), bekommt dann etwas zu Trinken und, da sie dann Probleme hat wieder in den Schlaf zu finden, schläft sie dann bei uns im Bett weiter bis etwa 7 Uhr. Dann wird sie noch einmal gestillt und schläft bis etwa 8 Uhr weiter. Tagsüber schläft sie weiterhin kurz, aber recht oft. Vormittags, mittags und nachmittags gibt’s immer noch ein kurzes Nickerchen von vielleicht einer halben Stunde bis Stunde.

Das macht die Tage recht anstrengend, aber dafür hat man abends dann tatsächlich recht früh „Feierabend“.

– Stillen/Ernährung –

Kiwi liebt noch immer ihren Brei. Morgens gibt’s Milch und ein wenig später gegen 9 Uhr dann Brei in Form eines frisch angerührten Obst-Getreide-Breis. Mittags geht’s weiter mit dem normalen Mittagsbrei, dem ich seit einer Woche auch Fleisch untermische, meist zwischen 12 und 13 Uhr. Zwischen 15 und 16 Uhr bekommt Kiwi dann nochmal Hunger und verdrückt ein Obstgläschen. Abends gibt es dann um 18 Uhr einen frisch angerührten Milch-Getreide-Brei und nachts noch einmal Milch. Eine Zeit lang hat die kleine Maus tagsüber aber recht wenig getrunken und bekam dadurch auch Probleme mit der Verdauung. Ich gebe ihrem Wasser deshalb mittlerweile ab und an einen kleinen Schuss Apfelsaft hinzu, denn dann trinkt sie wesentlich mehr.

– Weinen –

Wie gesagt beginnt sie häufig direkt zu weinen, wenn sie aufwacht und ihren Schnuller nicht hat. Den braucht sie momentan vorallem einfach, um darauf rumzukauen (jaja, die Zähne). Hat sie den wieder im Mund, schläft sie sofort weiter. Sie fremdelt auch noch immer, aber das hat schon sehr abgenommen. Ansonsten weint sie eigentlich sehr sehr selten mal. Was sie aber tut ist: quengeln! Damit hat sie mich nun einige Zeit lang ganz schön in den Wahnsinn getrieben. Ich glaube aber, dass sie öfter mal Bauchschmerzen hatte, denn seit sie mehr trinkt und es wieder besser klappt mit der Verdauung, ist auch das Quengeln weniger geworden. Ein Glück! 😉

– Charakter –

Kiwi wird zur Kuschelmaus! Hat man sie ins Bett gebracht, hat sie sich nun schon seit sehr langer Zeit an einen gekuschelt, aber tagsüber waren diese Augenblicke eher selten gesät. Das ändert sich jetzt – und zwar drastisch! Plötzlich schmiegt sie sich immer wieder an mich, legt ihren Kopf auf meine Schulter oder hält im Spielen inne, um sich an mich (oder Kiwipapa oder ihre Oma) zu lehnen. Das ist soooo schön! Da bekommt man ein richtiges Kribbeln im Bauch 🙂

So, das war’s mit dem monatlichen Update. Wie immer bin ich ganz gespannt, wovon ich euch nächstes Mal berichten kann! 🙂

10 thoughts on “Kiwis 7 Monats Update

  1. Ich lese so gerne deine Berichte, weil sie mich ein wenig an Mausekinds Entwicklungschübe erinnern, die ja nicht gerade lange her sind. Unsere Kleine hat eine zeitlang immer nur bei Männern gefremdelt und sofort geweint, wenn es einer gewagt hat, sie anszusprechen (Große Ausnahmen natürlich Papa und Opa :-). Ich befürchtete schon, dass sie vielleicht ahnen könnte, was da noch im Erwachsenenalter auf sie zukommen könnte ;-), doch zum Glück ist diese Fremdelphase vorbei und jedermann willkommen 🙂 Kann sich also alles wieder ändern :-). Eine Kuschelmaus, wie schön. Unsere entwickelt sich gerade zu einer, in kleinen Schritten, aber ich freue mich wie Schnitzel ;-).

    1. Puh, ich freu mich auch schon echt, wenn diese Fremdelsache vorbei ist. Da machst du mir ja Hoffnung! 🙂 Das glaub ich, dass du dich über die Entwicklung freust! Es ist auch einfach zu schön, wenn so eine kleine Maus sich an einen rankuschelt 🙂

  2. Hallöchen, zum Thema „glatter Fußboden“: Im Bastelladen gibt es Stopper-Farbe (heißt nicht wirklich so – das Zeug, was unten an Rutsch-Socken dran ist) zum selbst auftragen. Meine Pekip-Leiterin hatte mir das empfohlen. Einfach auf die Knie und Fußoberseiten von Strumpfhosen auftragen – dann haben die Kinder mehr Halt.

    1. Bei Jako-o gab es auch mal Kniestopper zum Überziehen und Sterntaler hat Krabbelstrumpfhosen 😉

    2. Ich hab von Sterntaler heute mal eine bestellt, ich bin gespannt, wie sie damit zurechtkommt. Zum Überziehen wäre aber natürlich auch ziemlich gut! Danke für den Tipp 🙂

  3. Das hört sich ja super an.
    Es gibt Krabbelstrumpfhosen, die haben an den Knien und an den Füßen Anti-Rutsch-Punkte, ähnlich wie die Stoppersocken. Das könnte auf den glatten Fliesen gut helfen. Wenn ihr deshalb keine neuen Hosen kaufen wollt, schau mal z.B. bei Buttinette.de nach „Sock Stop“, das ist das Gel zum Selberauftragen.

    Wie machst du den Milch-Brei am Abend? Also, mit was für Milch? Ich habe 1/2 Wasser und 1/2 Vollmilch genommen und das hat der kleine Kringel leider wieder erbrochen. 🙁

    1. Cool, danke! Ich werd mal rumprobieren, ob ihr das hilft 🙂

      Abends bekommt sie „Grieß Getreidebrei“ von Alnatura. Dafür mache ich 170ml Milchnahrung (1er Milch), ca. 5 Esslöffel Grieß und einen Schuss Apfelsaft. Das verträgt Kiwi sehr gut und haut auch ordentlich rein. Vielleicht liegt’s an der Vollmilch, dass es deinem kleinen Kringel nicht so gut bekommt? :/

    2. Ja, ich habe auch schon überlegt, Pre Milchnahrung zu nehmen. Zur Zeit bekommt er den nur mit Wasser, die Kinderärztin sagte, wir können es bald nochmal mit Vollmilch probieren, dann vielleicht nicht 50/50 mit Wasser sondern weniger Milch. Vielleicht ist mir Pre Milchnahrung dann aber doch lieber.

    3. Wenn dir das lieber ist könntest du ja erstmal mit Pre anfangen und wenn er das gut verträgt dann nochmal Vollmilch versuchen? Ich drück euch auf jeden Fall die Daumen! 🙂

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