Kiwis 5 Monats Update

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Kiwi ist nun 21 Wochen alt, also schon seit einer Woche 5 Monate. Dieser Monat verging gefühlt noch schneller als der letzte! Was sich getan hat? Eine ganze Menge! 

– Motorik – 

Kiwi hat seit ein paar Tagen endlich ihr ultimatives Ziel erreicht, an dem sie nun schon seit Wochen gearbeitet hat: Sie kann sich ihre eigenen Füße in den Mund stecken! Immer und immer wieder hat sie es probiert, aber es fehlte stets der letzte Zentimeter. Und jetzt, beim Baden mit Papa, hat sie es endlich geschafft und war überglücklich darüber. Neulich hat sie es noch einmal versucht – dieses Mal ohne, dass ihre Füße gerade frisch aus der Badewanne kamen – und hat mich danach völlig entsetzt und angewidert angeschaut. Scheinen nicht sonderlich gut geschmeckt zu haben dieses Mal 😉

Greifen kann sie mittlerweile wie ein kleiner Profi. Auch die Sache mit dem Spielzeug aus der einen Hand in die andere geben klappt gut. Nur mit dem Loslassen hat sie noch Probleme. So passiert es oft, dass Kiwi sich den Schnuller aus dem Mund zieht, ihn kurz fasziniert beobachtet und unter äußerster Konzentration wieder in den Mund steckt… und ihn dann wieder hinauszieht, weil sie es nicht schafft, ihn loszulassen. Das kann ziemlich frustrierend sein! Insbesondere dann, wenn sie eigentlich furchtbar müde ist und schlafen will. Der Schnuller fühlt sich in diesen Momenten einfach so interessant an! Den könnte man doch noch ein Mal aus den Mund nehmen und betrachten… Tja, leider ist dann immer Mama diejenige, die ihn wieder zurückgeben muss 😉 Insbesondere mitten in der Nacht ein sehr vergnügliches Spiel *räusper*

Stimmtechnisch ist Kiwi mittlerweile von einem (sehr) hohen Quietschen (ja, sie hatte sich auch schon einmal heiser gequietscht) zu den tiefen Tönen übergegangen. So kommt es nicht selten vor, dass ich morgens von einem tiefen Brummen und Knurren neben mir geweckt werde, während sie gedankenverloren ihr Mobile über ihrem Bett betrachtet. Morgens mag das sehr niedlich sein, wenn sie sich allerdings mitten in der Nacht zu ihren Übungen entscheidet, hat man es ziemlich schwer mit dem Einschlafen 😉

– Schlafen –

Und da wären wir auch schon beim Thema: dem Schlafen. Hier hat sich einiges getan. Von Kiwis Schlafverweigerung im Kinderwagen habe ich ja bereits berichtet, von der Lösung ebenso. Dabei ist es auch geblieben. Zwar haben wir es noch ein paar Mal mit dem Kinderwagen versucht, geschlafen hat sie aber nicht und war meist auch schnell wieder quengelig. Wir gehen daher weiterhin eher mit der Manduca spazieren (und ihr hattet recht, man gewöhnt sich dran!). An Schlaf ist hier auch nicht zu denken, aber zumindest kommen wir wieder raus 🙂

Mittlerweile geht Kiwi sogar noch früher ins Bett, als noch vor einiger Zeit. Um 18 Uhr ist sie meist hundemüde. Das ist mir eigentlich noch viel zu früh! Mal schauen, ob wir es in nächster Zeit schaffen werden, ihre Schlafenszeit wieder ein wenig nach hinten zu verschieben. Nachts wird sie dann meist gegen 2 Uhr und dann noch einmal wieder zwischen 6 und 7 Uhr wach. Wenn ich „Pech“ habe, kommt sie aber durchaus aus schon um 12 Uhr. Insgesamt ist ihr Schlaf unruhiger geworden als zuvor, was auch damit zusammenhängt, dass sie jetzt, wenn sie einmal wach wird, definitiv nach ihrem Schnuller verlangt, um wieder einzuschlafen. Ich warte ja schon seit etwas längerer Zeit auf den ersten Zahn, aber lange kann der wirklich nicht mehr auf sich warten lassen.

Tagsüber hält Kiwi meist nur noch zwei kürzere Nickerchen um 10 und gegen 13 Uhr. Meist schläft sie dann so eine 3/4 Stunde und ist dann wieder wach. Ihr hauptsächlicher Schlaf hat sich also auf die Nacht verlagert, was ja eigentlich gut ist. Allerdings schaffe ich so gut wie gar nichts mehr im Haushalt, bevor sie abends ins Bett geht. Sie schafft es zwar schon eine Zeit lang sich selbst zu beschäftigen, aber trotzdem möchte ich sie natürlich im Auge behalten, was die Möglichkeiten der Hausarbeit doch ziemlich eingrenzt 😉

– Stillen/Ernährung – 

Hier hat sich einiges getan! Wie ihr sehen könnt, heißt diese Kategorie jetzt nicht mehr allein „Stillen“. Das hängt damit zusammen, dass Kiwi nun auch Brei isst. Meist sogar richtig gerne! Nachdem sich ihre Stillabstände vor einigen Wochen stark wieder zu verringern begannen und ich oft das Gefühl hatte, dass sie irgendwie noch hungrig ist (das hab ich vorher noch nie gedacht), haben wir uns dazu entschieden mit der Beikost zu beginnen. Einen ausführlicheren Bericht wird es dazu noch geben. Nur soviel: Die Entscheidung war genau richtig! 🙂

Mittlerweile muss ich sie mittags meist nach ihrem Brei gar nicht mehr stillen und auch tagsüber sind die Abstände wieder größer geworden.

– Weinen – 

Tritt eigentlich nur noch bei den folgenden Situationen auf: Wenn sie im Kinderwagen spazieren geht, wenn sie eine fremde oder ihr nicht allzu vertraute Person sieht, wenn Papa sie abends ins Bett bringen will oder wenn sie mal einen ganz schlechten Tag erwischt hat. Ansonsten weint sie eigentlich nie. Dabei unterscheide ich aber zwischen wirklichem Weinen und Quengeln. Denn quengeln tut sie. Oft 😉 Darauf kann man aber eigentlich meist ganz gut reagieren. Kein Vergleich mehr zu den ersten Wochen!

– Charakter – 

Wir haben hier weiterhin einen kleinen Quatschmacher! Kiwi lacht viel und scheint mittlerweile sehr ausgeglichen zu sein. Sie liebt noch immer alles was mit Geräuschen, Musik oder Stimmen zu tun hat und haut mittlerweile auch ordentlich auf dem Klavier rumAuch Bücher findet sie weiterhin toll. Außerdem ist es süß, dass man ihr mittlerweile sämtliche Gefühlslagen so deutlich ansieht (wenn sie gelangweilt ist sieht sie immer unglaublich niedlich aus 😉 ).

So fröhlich und agil sie zu Hause auch ist, kommt Besuch oder sie ist woanders verfällt sie ziemlich schnell in „Meerschweinchenstarre“ (wer schon einmal ein Meerschweinen hatte weiß, wovon ich spreche 😉 ). Sie schaut sich dann erstmal alles ganz genau an und es dauert, bis sie ein wenig auftaut.

Kommen hingegen Personen, die ihr schon sehr vertraut sind, so wie meine Mutter zum Beispiel, strahlt sie. Sobald sie bei meiner Mama auf dem Arm ist beginnt sie außerdem immer sofort „zu reden“. Fast so, als wollte sie sie erstmal auf den neusten Stand der Dinge bringen. Total niedlich 😉

So, das war’s erstmal mit Kiwis monatlichem Update. In vier Wochen ist sie dann schon sechs Monate alt und wird eine ziemliche Veränderung mitmachen „müssen“. Was das sein wird, erfahrt ihr am 01.12. 🙂

4 thoughts on “Kiwis 5 Monats Update

  1. Die Entwicklung geht wirklich so rasend schnell, dass auch ich gar nicht weiß, wie mir geschieht. Deine Beschreibungen hinsichtlich der Entwicklung, Motorik, Interaktion etc. sind bei uns auch gar nicht so lange her und ich kann mich noch gut an diese Meilensteine erinnern und nun sind wieder neue hinzugekommen. Fast jeden Tag gibt es neue kleine Quantensprünge! Wie schnell doch alles geht!
    Liebe Grüße
    Anna

    1. Ich weiß noch, wie wir kurz nach Kiwis Geburt Freunde mit einem damals 6 Monate alten Sohn bei uns zu Hause hatten und ich immer nur dachte: „Man! Ist der schon groß! Wenn Kiwi erstmal soweit ist!“ Und Zack, ist es schon so weit 🙂

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