Kiwis 4 Monats Update

Update

 

Seit einigen Tagen ist Kiwi 4 Monate alt. Ich hatte zunächst gar nicht damit gerechnet, jetzt schon wieder ein neues Update zu schreiben, aber es hat sich schon wieder wahnsinnig viel getan!

– Motorik – 

Manchmal glaube ich, Kiwi kann meine Gedanken lesen. Es gab einen Tag, da beobachtete ich sie unter ihrem Mobile, sah, wie sie immer wieder die Füße hoch in die Luft Strecke und dachte: „Wann sie wohl ihre eigenen Füße anfassen kann?“. Gleich am nächsten Tag bewies sie mir: Ist doch gar kein Problem, Mama! Guck! Und Zack, hatte sie beide Füße in der Hand und grinste mich an. Seither sieht man Kiwi kaum in einer anderen Position liegen. Selbst, wenn sie etwas neugierig beobachtet oder müde ist – ihre Füße bleiben oben! Besonders praktisch natürlich, dass man sich auf diese Weise sogar noch besser die Socken ausziehen kann! 😉

Auch ihre Greiftechnik ist ausgefeilter geworden. Sie greift nun auch gezielt nach kleineren Gegenständen und spielt souveräner mit ihrem Spielzeug. Auch versucht sie schon, sich selbst Sachen von einer Hand in die andere zu geben. Das klappt allerdings bisher nur bedingt. Aber sie schaut hochkonzentriert und ernst bei ihren Versuchen 😉 . Gedreht wird sich noch immer vom Bauch auf den Rücken und ein paar wenige Male auch vom Rücken auf den Bauch. Allerdings hatte ich bei Letzterem eher das Gefühl, dass diese Drehungen eher unter die Kategorie „missglückte Seitendrehung“ zu fassen sind 😉

Kiwi hat außerdem ein neues Hobby. Waren es zuvor eher Laute wie „Krrrr“, die aus ihrem Munde kamen, hat sie nun das laute Quietschen für sich entdeckt. Außerdem verteilt sie wahnsinnig gerne mit einem langen, lauten „Prrrrrrrr!“ Spucke in der Gegend.

– Schlafen – 

Hatte ich vor Kurzem nicht noch von unseren erholsamen Nächten geschwärmt? Tja, die waren einmal, denn Kiwi hat sich mittlerweile angewöhnt schon gegen 19 Uhr in ihren „Nachtmodus“ zu wechseln und zu schlafen. Das Positive daran ist, dass wir abends tatsächlich so etwas wie „Feierabend“ haben. Das Negative ist: Dadurch schläft sie natürlich weniger lang und außerdem hat sie einen „Schlafvorsprung“, da wir nicht schon um 19 Uhr schlafen gehen wollen. Sie wacht dann meist gegen 1 – 2 Uhr auf, um gefüttert zu werden. Dann kommt sie noch einmal gegen 6 Uhr und schläft dann noch einmal bis 7 Uhr. Manchmal, wenn ich ganz viel Glück habe, schläft sie noch bis 8 Uhr weiter. Dann allerdings eher in einem mal-wach-mal-schlafend-Zustand, der für mich nicht wirklich erholsam ist. Natürlich ist auch dieser Schlafrhythmus gar nicht so schlecht, aber ich merke die Müdigkeit am Tag nun mehr, als vorher. Tagsüber macht sie eher kürzere Nickerchen über den Tag verteilt.

Eine weitere gravierende Veränderung, macht besonders Kiwipapa etwas traurig. Konnte eine müde Kiwi zuvor immer zuverlässig mit einem kleinen Spaziergang gemütlich in den Schlaf begleitet werden, funktioniert diese Methode mittlerweile leider nicht mehr. Warum? Ganz einfach: Kiwi will sich alles anschauen! Plötzlich ist Spazierengehen nicht mehr nur leichtes Geschaukel im Kinderwagen, sondern wahnsinnig spannend. Und in so einer doofen Babywanne kann man irgendwie schlecht gucken. Da kriegt sie also eher schlechte Laune. Deshalb haben wir gestern mal den Buggy-Aufsatz für unseren Kinderwagen ausprobiert, den man in eine fast liegende Position einstellen kann. Dick eingepackt ging es dann los mit Kiwipapa. Eingeschlafen ist Kiwi nicht, aber sie war wesentlich zufriedener als die Male zuvor.

– Stillen – 

Hier läuft es im Grunde genommen wie gewohnt, nur dass sich die Stillabstände jetzt teilweise auf 4 bis 5 Stunden ausdehnen. Manchmal – vor allem morgens – hat sie aber auch mal nach 2 Stunden schon wieder Hunger. Das ist für mich alles völlig okay. Anders ist nur, dass sie jetzt wesentlich mehr zappelt. Insbesondere wenn der erste Durst gestillt ist, passiert es mittlerweile oft, dass Kiwi innehält, sich löst und damit beginnt, mit mir zu „sprechen“. Irgendwann breitet sich dann ein Grinsen auf ihrem Gesicht aus und sie trinkt wieder etwas weiter. Dann beginnt das ganze Spiel von vorne. Manchmal kann das Stillen dadurch etwas anstrengend werden, aber meistens ist es einfach nur ziemlich niedlich 🙂

– Verdauung – 

Mit Blähungen hat Kiwi mittlerweile nur noch selten Probleme, hier läuft eigentlich alles ganz normal.

– Weinen – 

Im Grunde muss man unterscheiden zwischen Quengeln und wirklichem Weinen. Kiwi weint in der Regel in ihrem gewohnten Umfeld nur manchmal abends, wenn sie von Kiwipapa ins Bett gebracht werden soll. Da geht im Moment nur Mama. Ansonsten haben wir ihre extremen Weinphasen – fürs Erste – überstanden. Von meinen ehemaligen Gedanken (Haben wir ein Schreikind?!) ist nichts mehr übrig geblieben 🙂 Quengeln tut sie aber natürlich trotzdem ab und an.

Außerdem neu ist, dass sie extrem anfängt zu fremdeln. Neulich waren wir bei ihrer Kinderärztin – die sie bis dahin noch nicht geimpft hatte oder ähnliches – und ein Blick ihrerseits genügte, um die zuvor zufriedene Kiwi zum lauten Weinen zu bringen. Auch bei ihr sonst eigentlich bekannten Personen fremdelt sie teilweise stark. Bewährt hat sich allerdings, sich trotzdem einfach immer wieder mit ihr zu beschäftigen. Insgesamt habe ich bei Kiwi den Eindruck, dass sie immer etwas braucht, um mit neuen Situationen umzugehen oder mit fremden Personen „warm“ zu werden.

– Charakter – 

Kiwi macht weiterhin gerne Quatsch und liebt noch immer Geräusche. Bücher bzw. die Bilder findet sie toll. Sie versucht sogar, diese selbst zu halten – was ihr natürlich noch nicht gelingt. Aber es sieht super niedlich aus! 😉

Seit heute ist sie scheinbar außerdem verliebt! In einen kleinen Babyjungen, der – zusammen mit weiteren Babys – bei uns zu Besuch war. Sie hat ihn quasi angehimmelt, versucht, mit ihm zu „reden“ und die beiden haben immer wieder Händchen gehalten. Dann wissen wir ja, wen sie in Zukunft öfter mal daten muss 😉

Soviel zu Kiwis 4 Monats Update! Mal sehen, ob es in einem Monat schon wieder Neues zu berichten gibt! Vielleicht vom ersten Brei? Wer weiß! 🙂

2 thoughts on “Kiwis 4 Monats Update

  1. Hach, schön zu lesen!! Da kommen mal wieder Erinnerungen hoch 🙂 Ich bin dir ja nur 9 Monate Voraus, aber wenn ich deinen Post so lese, denke ich: Unglaublich was die Kleinen in so kurzer Zeit alles lernen! Meine Kleene ist 13 Monate alt und ich kann mich auch noch sooo gut dran erinnern, wie es war als sie sich die ersten Male gedreht hat. Und jetzt hat sie schon ihr eigenes kleines Trotzköpfchen 😉

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