Kiwi(mama)s Einschlaftipps – Tipp #7

Einschlaftipp

Obwohl ich mich tagsüber manchmal ziemlich müde fühle, scheint sich diese Müdigkeit immer genau in dem Moment in Luft aufzulösen, wenn Kiwi eingeschlafen ist. Plötzlich fühle ich mich hellwach bei dem Gedanken an all die Möglichkeiten, die mir nun offen stehen. Ich könnte endlich mal aufräumen, einfach fernsehen, im Internet surfen, bloggen… All die Möglichkeiten scheinen meinen Adrenalinspiegel plötzlich ansteigen zu lassen, so dass ich tagsüber meist gar nicht schlafe und abends lieber eher ins Bett gehe.

Wenn mich dann aber doch mal am Tage die Müdigkeit überkommt, merke ich oft, dass ich schlecht einschlafen kann.  Dabei wäre die Situation perfekt: Kiwi liegt in ihrem Bettchen neben mir, der Raum ist abgedunkelt, mein Bett kuschelig warm… Trotzdem kann ich mich nicht so recht entspannen. Einige Zeit habe ich diese Tatsache damit begründet, dass ich tagsüber einfach schlecht schlafen kann, bis mir dann irgendwann auffiel, worin das eigentlich Problem lag – und das lag an Kiwis Anwesenheit direkt neben mir.

Dazu muss man sagen, dass Kiwi ein ziemlich „lauter“ Schläfer ist. Sie seufzt, bewegt sich viel und gibt einfach auch so viele Laute von sich. Das tut sie zwar auch nachts, aber nachts weiß ich, dass ihr Schlaf sehr fest ist und sie erst aufwachen wird, wenn sie Hunger hat. Das ist tagsüber anders, so dass ich bei jeder Bewegung von ihr bereits in „Alarmbereitschaft“ stehe und darauf warte, dass sie aufwacht. So kann das entspannte Einschlafen nun wirklich nicht funktionieren.

Ich habe mir deshalb angewöhnt, tagsüber nicht direkt neben der kleinen Maus zu schlafen, sondern im Wohnzimmer auf der Couch mit Babyphone neben mir. Auf diese Weise höre ich sie nicht gleich bei jeder kleinen Bewegung, sondern wirklich nur dann, wenn ich auch tatsächlich reagieren muss.

Das Ganze hat außerdem noch einen weiteren Nebeneffekt: Auch Kiwi hört mich nicht, wenn ich mich mal umdrehe oder mich strecke. Nachts ist das kein Problem für sie, aber wie gesagt ist ihr Schlaf tagsüber eher leicht und sie wird sehr (!) schnell wach.

Blöd nur, dass mir diese Möglichkeit erst jetzt eingefallen ist, wo Kiwi über den Tag verteilt eigentlich nur zwei sehr kurze Nickerchen macht, während denen es sich sowieso nicht wirklich lohnt, selbst zu schlafen! Na ja, beim nächsten Kind weiß ich dann Bescheid 😉

4 thoughts on “Kiwi(mama)s Einschlaftipps – Tipp #7

  1. Das klingt nach einer guten Lösung. Ja, manchmal braucht man für die guten Ideen etwas länger Zeit, so ist das einfach. Ich hoffe, du kannst das nun noch einige Zeit lang nutzen. Ich kann tagsüber gar nicht schlafen, konnte ich noch nie. Also, wenn ich es tue, bin ich danach müder als vorher, friere und bin schlecht gelaunt. Deswegen lasse ich es lieber bleiben. Ich habe aber auch das Glück, dass der kleine Kringel mich nachts gut schlafen lässt und nur zwei bis drei Mal kurz was trinkt und dann weiterschläft.

  2. Lange schlafen kann ich tagsüber dann auch nie, wenn ich es denn mal tue. Das sind meistens so 20-30 Minuten – aber danach fühl ich mich auch wirklich wieder fit! Ganz am Anfang nach der Geburt hab ich auch mal länger geschlafen und war danach aber auch echt duselig 😉

  3. In dem Alter hat meine Kleine eigentlich nur AUF oder im Tragerucksack AN mir geschlafen, daher stellte sich bei mir die Frage kaum. Und ich war abends entsprechend müde … Wenn sie doch mal im MaxiCosi weitergeschlafen hat, war ich auch immer ganz hibbelig und dachte: “ Waaah, ich muss Schnuller desinfizieren, Wäsche machen, putzen, essen, Pipi machen, gemütlich einen Kaffee trinken, Spülmaschine machen, Müll rausbringen …“ Und meist war Babylein, spätestens bei Punkt 2 wieder wach und ich war immer noch hungrig und müde … Beim 2. Kind, werde ich den Punkt „Gemütlich einen Kaffee trinken“ ganz nach vorn schieben! Man lernt ja echt dazu 😉

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