Happy End.

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Lange schon überlege ich, wie ich diesen Text gestalten sollte – und ob ich ihn überhaupt verfasse.

Ich habe verschiedene Ideen im Kopf hin und her gewälzt und bin dann letztendlich doch zu keiner Entscheidug gekommen. Und jetzt sitze ich hier ganz spontan und schreibe einfach drauflos, denn alles andere führt zu keinem Ergebnis.

Schon länger sind auf diesem Blog keine Beiträge mehr erschienen und schon länger spiele ich auch mit einem Gedanken, den ich nun auch in die Tat umsetzen werde – den Blog zu schließen.

Warum? Das hat einen ganz einfachen Grund: Ich bin glücklich.

Wie jetzt? War ich das vorher etwa nicht? Doch schon, aber nicht auf diese tiefgreifende Weise wie jetzt. Ich habe mittlerweile (und auch schon länger) das Gefühl, komplett in meiner „Mamarolle“ angekommen zu sein. Ich fühle mich wohl mit mir selbst, meinen Aufgaben, meiner Beziehung zu Kiwi und zu meinem Mann.

Zu Beginn dieses Blogs fühlte ich mich noch mehr als eine Art „Suchende“. Jemand, dem so wahnsinnig viel neue, aufregende und auch aufwühlende Eindrücke ereilten, dass es manchmal schwierig war, seine eigenen Gedanken und Gefühle zu sortieren. Dabei half mir dieser Blog und das Schreiben allgemein.

Ich fand auf diesem Wege Austausch mit vielen tollen Leuten, mit denen ich mich, auch wenn ich sie noch nie tatsächlich vor mir gestanden haben, irgendwie verbunden fühlte. Ich fand Menschen, die meine Ansichten und Einstellungen teilten. Dafür danke ich euch allen sehr und von tiefsten Herzen! 🙂

Jetzt aber hat mich das „Feuer“ für das Bloggen, das ich anfangs deutlich spürte, verlassen. Ich habe das Gefühl weniger in meinem Kopf sortieren zu müssen und bin einfach sehr glücklich damit, wie sich unser Familienleben mittlerweile gestaltet.

Natürlich bin ich oft erschöpft, müde, genervt oder nachdenklich, aber das Fundament meines „Mamadaseins“ ist gelegt, ich weiß, welchen Leitsternen ich folgen möchte und welchen eher nicht. Ich habe mich selbst so gut kennengelernt wie noch nie zuvor in meinem Leben. Ich weiß, was ich brauche und wann. Ich merke rechtzeitiger, wenn alles zu viel wird und eine Pause dringend nötig ist (auch, wenn das vielleicht nicht immer sofort möglich ist).  Ich habe in dieser ganzen Zeit also nicht nur Kiwis Bedürfnisse kennenlernen dürfen, sondern auch meine eigenen.

Tatsächlich gab es allerdings immer und immer wieder Momente, in denen ich dachte „Hey! Das musst du unbedingt noch verbloggen, bevor du irgendwann dicht machst“, aber dann kam doch wieder eine Kuschelstunde mit Kiwi, ein Serienabend mit meinem Mann oder auch ein „Trotzanfall“ meiner kleinen Maus dazwischen 😉

Deswegen weiß ich mittlerweile, dass ich diesen Blog nicht „ganz neu aufziehen“ werde, wie es mir zwischenzeitlich mal durch den Kopf ging. Ich werde auch (erstmal) keinen neuen Blog zu anderen Themen veröffentlichen.

Was steht nun also bald bevor?

Im Sommer werde ich wieder arbeiten gehen und glücklicherweise haben wir für Kiwi eine ganz wundervolle, einfühlsame Tagesmutter gefunden, zu der sie jetzt schon immer mal wieder mit mir zusammen geht, um sich gaaaanz langsam an alles zu gewöhnen.

Weitere kleinere und größere Ereignisse und Anekdoten könnt ihr weiterhin über Instagram oder Twitter verfolgen – die beiden Social Media Kanäle machen mir persönlich einfach viel zu viel Spaß, um sie zu schließen und ich würde mich freuen, dort von euch zu hören 🙂  Verabschieden werde ich mich allerdings von allen anderen Social Media Formen.

Was bleibt nun noch zu sagen?

Ich danke euch allen von Herzen, dass ihr hier mal reingeschaut habt! Sei es als Viel-Kommentierer oder einfach als stille/r Leser/in. Dieser Blog hat mir über einen sehr langen Zeitraum wirklich wahnsinnig viel Freude bereitet – und ihr ward einer der Gründe! Danke dafür, ehrlich.

Und jetzt verabschiede ich mich ganz offiziell von euch wunderbaren Menschen und wünsche euch einen ganz tollen Frühling! Ich gehe jetzt auch noch einmal das Wetter genießen 🙂

Liebe Grüße und alles erdenklich Gute!

Eure Steffi

PS:

Die Liste mit den Bloggerkids gebe ich gerne an den ersten Mit-Blogger ab, der sich bei mir meldet. Es wäre schade, die ganzen Links zu den vielen tollen Blogs einfach zu löschen. Ihr solltet euch allerdings gut mit Excel auskennen, um die Liste managen zu können.

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4 thoughts on “Happy End.

  1. Echt schade! Wenn Du zwischdurch wieder Lust verspürst zu schreiben, freue ich mich mal über ein Textchen von Dir als Gastbeitrag! Lass uns in Kontakt bleiben!

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