Die Katze auf das Baby vorbereiten – die letzten Vorkehrungen

Kiwikater5

– Katze und Baby – geht das? Teil 5 –

Im letzten Post dieser Mini-Serie beschrieb ich euch bereits die ersten beiden wichtigen Veränderungen, die wir vornahmen, um unsere Katze auf das Baby vorzubereiten. In diesem Teil soll es nun um die restlichen Vorkehrungen gehen.

3. Wir sprachen Verbote aus…

Bereits in der Schwangerschaft standen natürlich einige Anschaffungen für Kiwis Ankunft ins Haus. Darunter waren z.B. ein Laufstall, ein Kinderwagen, eine Wiege und – für später – ein Kinderbett. Alles wunderbare Schlafplätze für einen kleinen Kiwikater! Wir waren allerdings gemein und verscheuchten ihn jedes Mal, wenn er diese Orte für sich nutzen wollte. Warum, könnte man fragen? Ist doch noch gar kein Baby da?

Wir sprachen die Verbote aus, um zu verhindern, dass der Kiwikater diese Plätze für sich beansprucht und dann eifersüchtig wird, wenn er diese bei Kiwis Geburt plötzlich nicht mehr nutzen darf (abgesehen davon, dass wir nicht wollten, dass er dort überall seine Haare verteilt).

Bei der Wiege und dem Kinderbett legten wir die dazugehörigen Matratzen außerdem nicht flach auf den Boden, sondern stellten sie auf, so dass er dort gar nicht hätte sitzen können.

Natürlich fanden wir trotzdem morgens insbesondere im sich im Wohnzimmer befindlichen Laufstall entweder verdächtige schwarz-weiße Haare oder aber auch einen ganzen Kiwikater. Wir machten kein Drama daraus, aber in unserer Anwesenheit waren wir konsequent.

Ganz schön gemein für so einen Kater, oder? So viele neue Schlafplätze und trotzdem darf man sich nirgens aufhalten! Deswegen folgte auf diesen Schritt noch ein weiterer.

4. … und boten gleichzeitig Alternativen an.

So einem Kater so viele attraktive Schlafplätze vor die Nase zu stellen, ohne, dass er sie nutzen darf, ist natürlich wirklich fies. Deshalb boten wir dem Kiwikater neue Alternativen an, die nur für ihn bestimmt waren.

Er bekam z.B. eine ganz eigene Decke auf unserer Couch – extra weich und flauschig versteht sich – die nur für ihn bestimmt war. Einen riesigen Kratzbaum hatten wir bereits. Außerdem bemerkte ich irgendwann, dass er besonders gerne auf den Fliesen im Flur saß, denn dort wirkte die Fußbodenheizung besonders gut. Gleichzeitig liebte er – wie wohl jede Katze – Kartons. Kurzerhand funktionierte ich einen Karton zu einem Liegeplatz für ihn um, den ich dann im Flur auf den Boden stellte. Im Karton hatte ich eine Lieferung erhalten, die zusätzlich mit braunem Papier gepolster gewesen war. Dieses zerriss ich in kleine Streifen, legte sie in den Karton und umhüllte die kleine Konstruktion mit einer alten Decke. Der Kiwikater genoss diesen Platz sehr, denn er war nicht nur warm, kuschelig und geschützt, sondern knisterte jetzt auch noch ganz wunderbar, wenn man sich hineinlegte. Für eine Zeit sein absoluter Lieblingsplatz!

Bis… wir einen noch größeren Karton geliefert bekamen 😉 Dieser war etwa einen Meter lang und recht breit… und wurde nach seiner Ankunft bis kurz vor Kiwis Geburt neben der Couch im Wohnzimmer auf den Boden gelegt, weil der Kiwikater sich darin super verkriechen konnte. Das sah nicht sonderlich schön aus, aber war eine wunderbare Alternative zu den ganzen verbotenen Plätzen in der Wohnung. Kurz vor Kiwis Geburt wurde es dann allerdings so warm, dass er den Karton irgendwann nur noch selten benutze und wir ergriffen die Gelegenheit, um ihn dann doch mal zu entsorgen 😉

4. Wir ließen ihn vom Tierarzt durchchecken

Dieser Punkt ist schnell beschrieben, aber deshalb keinesfalls unwichtig! Vor Kiwis Geburt gingen wir mit dem Kiwikater noch einmal zum Tierarzt und ließen ihn durchchecken. Er wurde nachgeimpft, bekam mal wieder eine Wurmkur und wurde auf Flöhe etc. untersucht. Glücklicherweise war aber alles in Ordnung. Ein Mittel gegen Flöhe und Zecken bekam er sowieso jeden Monat aufgetragen.

5. Wir nutzten die Zeit für ausgiebige Kuschelstunden

Last but noch least nutzten wir die Zeit vor der Geburt, um noch einmal ganz ausgiebig mit dem Kiwikater zu kuscheln und zu schmusen. Die Bindung zu ihm wurde während meiner Schwangerschaft noch zusätzlich gestärkt und ich hatte die Hoffnung, dass ihn der baldige neue Mitbewohner nicht ganz so aus dem Konzept bringen würde, wenn er sich sicher und geborgen fühlt. Rückblickend bin ich froh darüber, ihm noch einmal so viel Aufmerksamkeit geschenkt zu haben, denn kurz nach Kiwis Geburt musste er ganz schön zurückstecken! Zusätzlich warf ihn Kiwis plötzliche Anwesenheit tatsächlich auch noch mehr aus der Bahn, als ich anfänglich vermutet hätte. Wie sich der Kiwikater nach der Geburt verhalten und wie er sich bis heute entwickelt hat erfahrt ihr im vorerst letzten Punkt dieser kleinen Mini-Serie.

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