Mein nicht vorhandener Geburtsbericht

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Lieber neuer Besucher von gestern,

ich weiß nicht, wer du bist, woher du kommst oder was deine Geschichte ist, aber ich möchte dir danken. Danken dafür, dass du mich auf etwas aufmerksam gemacht hast, das sich vorher mit Blick auf meine Statistik nur mit leichten Pieksern bei mir bemerkbar machte und, dass ich immer wieder erfolgreich verdrängen konnte. Du aber, lieber Besucher, hast diese Piekser zu einem energischen Rütteln gemacht. …WEITERLESEN…

Schwierige Entscheidung – Einleitung ja oder nein?

Entscheidung

 

– Schwangerschaftsrückblick Teil VI –

„Tja, wenn sich übermorgen nichts tut, dann müssen wir einleiten!“

Bei diesem Satz in den Ohren klingelten bei mir sämtliche Alarmglocken. Ich saß auf der Untersuchungsliege der Ärztin im Krankenhaus – meine Frauenärztin war ausgerechnet jetzt gerade im Urlaub und die Vorsorge wurde dort weiter fortgeführt – und spürte, wie ich mich völlig verkrampfte und Kiwipapa einen vielsagenden Blick zuwarf.

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Wie fühlen sich Wehen eigentlich an?

Tasche

 

– Schwangerschaftsrückblick Teil IV –

„So, ich glaube, es ist soweit.“

Hochschwanger lag ich auf der Couch, Kiwipapa neben mir und sah mich etwas verdutzt an. Eine bedeutungsschwangere Stille breitete sich aus. Dann sagte ich mit ernster Stimme:

„Wir müssen die Kliniktasche packen.“

Etwa drei Wochen vor dem errechneten Termin hatte ich langsam das Gefühl, mich final auf die Geburt vorbereiten zu müssen. Real fühlte sie sich trotzdem noch nicht an. Geschweige denn das, was danach kommen sollte.

Um nicht völlig von den kommenden Ereignissen überrumpelt zu werden, wollte ich also zumindest mit ruhigem Gefühl ins Krankenhaus fahren können, wenn es denn soweit ist. Seltsamerweise hatte ich überhaupt keine Angst vor der Geburt. Ich sehnte sie mir zwar noch nicht vorbei – denn, hey, die Schwangerschaft war mittlerweile zwar schon irgendwie „beschwerlich“, aber die ersten paar Monate waren mir noch allzu präsent – aber noch sah ich sie mehr wie ein „sportliches Ereignis“, dem ich mich stellen wollte.

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Endlich durchatmen!

Rückblick Teil III

 

– Schwangerschaftsrückblick Teil III –

Ich berichtete ja bereits vom legendären Wendepunkt in Punkto Übelkeit. Eigentlich hätte ich mir das Datum rot im Kalender ankreuzen müssen, aber wenn ich mich recht entsinne, begann sie gegen Ende des zweiten Trimesters zu verschwinden.

Und ich konnte es endlich genießen, schwanger zu sein!

Zwar kamen neue Wehwehchen wie Sodbrennen dazu, aber alles war besser als das, was ich in den vorherigen Monaten durchgemacht hatte. Das hatte zur Folge, dass ich meiner Frauenärztin immer freudestrahlend von meinen aktuellen „Beschwerden“ erzählte und anschließend immer hinzufügte: „Aber keine Übelkeit!“.

Und so wurde mein Bauch runder, ich zufriedener und wir begannen mit der Anschaffung der Erstausstattung. So sehr hatte ich mich auf den ersten Besuch im Babyladen gefreut, bei dem wir auch tatsächlich etwas kaufen wollten. Ich war ganz aufgeregt, als ich den Laden betrat und irgendwie auch stolz, diesen als „richtiger Kunde“ zu betreten. Mein Bauch fühlte sich an wie eine Art Eintrittskarte in die Welt der Babyausstattung. Ob Kiwi wohl irgendeine Ahnung hatte, wie viel Spaß es mir machte, alles für ihre Ankunft vorzubereiten?

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„Du bist schwanger und nicht krank!“

Übelkeit

– Schwangerschaftsrückblick Teil II –

Da war sie also, die Schwangerschaftsübelkeit. Ich hatte gehofft, sie nicht kennenzulernen, denn mich übergeben zu müssen war mir schon immer ein Graus.

Es begann mit einem leicht mulmigen Gefühl im Magen und steigerte sich relativ schnell, bis ich eines morgens vor der Arbeit auf die Toilette sprinten musste. Mein Mann betrachtete mich mitleidig, als ich aus dem Bad trottete, weil er wusste, wie furchtbar ich es fand, mich übergeben zu müssen. Leider brachte auch das nur kurz Erleichterung, die Übelkeit an sich blieb und ich meldete mich krank.

Am nächsten Tag musste ich mich noch immer krank melden.

Und am darauffolgenden Tag… …WEITERLESEN…

Verpatzter Stillstart … und trotzdem Happy End!

Flasche

 

Kiwis und mein Stillstart war sicherlich alles andere als optimal. Dabei wollte ich doch unbedingt stillen! Das hatte ich mir fest vorgenommen. Letztendlich hat es aber doch geklappt – dank meiner Hebamme! Aber von vorne:

Das erste Problem bestand darin, dass unter der Geburt irgendwann ein Kaiserschnitt gemacht werden musste. Das hatte zur Folge, dass Kiwi zum Papa kam, während ich genäht wurde. Und ich muss ehrlich sagen, ich bin dem Krankenhaus noch immer etwas böse, denn – vermutlich, weil die Hebamme wusste, dass das Nähen einige Zeit in Anspruch nimmt – Kiwi wurde einfach eine Flasche mit Pre Nahrung gegeben. Schon bevor sie zum Kiwipapa kam.

Davon wusste ich nichts und war nur ein wenig enttäuscht und traurig, als ich endlich zu ihr kam und sie keinerlei Interesse daran hatte zu trinken. Wenn ich denn überhaupt gewusst hätte, was ich tun soll. Denn bei meiner Rückkehr in den Kreißsaal wurde sie mir gegeben und die Hebamme ging dann irgendwann mit den Worten „Jetzt können Sie ja mal versuchen zu stillen. Wenn’s Probleme gibt einfach melden.“ …WEITERLESEN…