Unser nicht existierendes Einschlafritual (inkl. Werbung)

Einschlafritual

Ich kann mich noch sehr genau an einen bestimmten Satz erinnern, den ich gleich am ersten Abend unserer Heimkehr aus dem Krankenhaus nach Kiwis Geburt aussprach:

„So! Und jetzt müssen wir uns ein Einschlafritual ausdenken!“

Ebenso gut erinnere ich mich an den verwirrten Gesichtsausdruck meines Mannes und seine trockene Erwiderung:

„Können wir sie nicht einfach ins Bett legen?“
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Schlafen? Jetzt auch bei Papa!

Schlafen auch bei Papa

Vor einiger Zeit beschrieb ich euch in diesem Post eine Phase, in der Kiwi nur von mir ins Bett gebracht werden wollte. Das empfand ich damals als sehr belastend, weil ich das Gefühl hatte, keine Pause zu bekommen. Ich war müde, erschöpft und wollte mal ein wenig Zeit für mich, ohne das Gefühl zu haben in ständiger Bereitschaft zu sein. Zu diesem Zeitpunkt stillte ich Kiwi außerdem noch voll und konnte so auch keine einzige Mahlzeit abgeben. Ich fühlte mich ziemlich eingeengt und, dass Kiwi sich schließlich auch noch weigerte, von ihrem Papa ins Bett gebracht zu werden – was vorher immer wunderbar funktioniert hatte – war sowohl für mich als auch für meinen Mann ziemlich frustrierend, auch weil wir nicht wussten, wann sich das wieder ändern würde.

Erleichterung fand ich in den lieben Kommentaren zu dem oben genannten Post. Die Problematik schien einigen bekannt zu sein und ich begann, die damalige Situation mehr als irgendwann vorübergehende „Phase“ zu betrachten. Diese Einsicht half mir sehr mich ein wenig zu entspannen und Kiwis Bedürfnis nach mir einfach erst einmal anzunehmen.

Wir machten daraufhin eine kleine „Pause“, in der ich Kiwi ins Bett brachte, ohne, dass mein Mann es vorher probierte.

Dann, etwa ein bis zwei Wochen später, wollten wir es noch einmal versuchen mit dem ins Bett bringen, aber eine Sache war uns beiden ganz, ganz wichtig: Wir wollten sehr behutsam und sanft vorgehen. Kein Zwang, kein Druck, niemand sollte sich dabei unwohl fühlen. Dafür war es wichtig, dass ich mich innerlich auch mit dem Gedanken anfreundete, dass es nicht klappen könnte und es für mich auch in Ordnung wäre, wenn ich Kiwi weiterhin ins Bett brächte. Auch war es wichtig, dass mein Mann unsere kleine Maus ins Bett bringen wollte. Er sah sie in der Woche so kurz, dass er diese Gelegenheit sehr gerne genutzt hätte, um noch ein wenig Zeit mit ihr zu verbringen.

Den Weg zu diesem Ziel entwickelten wir ganz spontan und völlig aus dem Bauch heraus. Das und unsere „alles kann, nichts muss“ Einstellung waren vielleicht auch der Grund, warum es tatsächlich geklappt hat. Denn, ich kann an dieser Stelle verkünden: Wir haben es geschafft! Nach einigen Wochen des vorsichtigen Herantastens ließ sich Kiwi nun auch von ihrem Papa ins Bett bringen – und zwar jeden Abend.  Wie wie dabei vorgegangen sind, möchte ich euch in den folgenden Schritten erklären: …WEITERLESEN…

Kiwi(mama)s Einschlaftipps – Tipp #7

Einschlaftipp

Obwohl ich mich tagsüber manchmal ziemlich müde fühle, scheint sich diese Müdigkeit immer genau in dem Moment in Luft aufzulösen, wenn Kiwi eingeschlafen ist. Plötzlich fühle ich mich hellwach bei dem Gedanken an all die Möglichkeiten, die mir nun offen stehen. Ich könnte endlich mal aufräumen, einfach fernsehen, im Internet surfen, bloggen… All die Möglichkeiten scheinen meinen Adrenalinspiegel plötzlich ansteigen zu lassen, so dass ich tagsüber meist gar nicht schlafe und abends lieber eher ins Bett gehe.

Wenn mich dann aber doch mal am Tage die Müdigkeit überkommt, merke ich oft, dass ich schlecht einschlafen kann.  …WEITERLESEN…

Kiwis Einschlaftipps – #5

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Warum ich das Autofahren so gerne hab? Ja, das ist eine gute Frage. Ich glaube es liegt am Schaukeln. Und an der halb sitzenden, halb liegenden Position im Auto. Und an der schönen, beruhigenden Musik, die Mama und Papa manchmal dabei anmachen. Außerdem kann ich aus dem Fenster gucken oder in den Spiegel vor mir, dann seh ich Papa. Ja, ich glaube, das sind so die Gründe.

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Kiwis Einschlaftipps – #4 (Notfalltipp)

 

Manchmal bin ich echt sauer! Ich will schlafen und ich kann nicht! Oder bin einfach schlecht gelaunt! Grrrrr… dann könnte ich echt…!

Beruhigen lasse ich mich dann von Mama und Papa auch nicht. Da können sie noch so schön singen, mich wiegen oder sich von mir aus auf den Kopf stellen. Pah, mir doch egal!

Das Doofe ist, es gibt da immer noch eine Geheimwaffe. Eine Waffe, die so mächtig ist, dass sie bisher jedes Mal funktioniert hat. Ich habe noch keine wirkungsvolle Gegenwehr entwickelt. Diese Geheimwaffe hat zwei Stufen.

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Kiwis Einschlaftipps – #3

 

Richtiger Profi im Schlafen bin ich für meine Verhältnisse immer nachts, sagt Mama und redet immer davon, mich abends in den „Nachtmodus“ bringen zu wollen. Also bitte! Ich bin doch kein Computer!

Ihre Taktik habe ich mittlerweile durchschaut, aber ich lasse sie wohlwollend über mich ergehen, denn irgendwie ist schlafen ja auch was Schönes.

In der Regel beginnt mein „Nachtmodus“ gegen 21 Uhr. Meist bin ich dann vorher noch etwas länger wach gewesen und mittlerweile ziemlich müde. Mama geht zum Stillen dann mit mir immer nach oben in das Schlafzimmer, wo es etwas dunkler ist. Außerdem fängt sie an, etwas leiser und weniger mit mir zu reden. Nachdem ich an der einen Seite getrunken habe, werde ich von Papa bei gedämmten Licht noch einmal gewickelt und er zieht mir meinen Schlafanzug und meinen Schlafsack an. So komme ich dann zurück zu Mama und darf an der anderen Seite trinken. Meistens bin ich so müde, dass ich dabei gleich einschlafe und ganz verwirrt erst einige Stunden später in meiner Wiege wieder aufwache.

Manchmal brauche ich aber noch kurz, um in das Reich der Träume zu gelangen und dann wenden Mama und Papa oft einen ganz gemeinen Trick an! …WEITERLESEN…