Ihr wart keine schlechten Mütter!


Ich

Liebe Mama,

ich glaube, manchmal hast du dir das Leben mit deiner dritten Enkelin ein wenig anders vorgestellt. Ein bisschen einfacher und unkomplizierter vielleicht. Immerhin hast du selbst bereits drei Kinder großgezogen und ebenfalls zwei weiteren Enkeltöchtern beim Aufwachsen geholfen.

Doch tatsächlich höre ich in letzter Zeit immer häufiger den leicht zögerlich klingenden Satz „Ja, das macht man heute wohl so…“ von dir. Ich merke, wie du versuchst, alles nachzuvollziehen und zu verstehen, was ich anders handhabe, als du es vielleicht getan hast. Ich merke, dass du mit einigen Dingen manchmal nicht ganz einverstanden bist, sehe häufiger jedoch deine Zustimmung und ab und an auch ein Gefühl bei dir, dessen Anblick mir in der Seele wehtut – Verunsicherung.

Von Zeit zu Zeit erreichen mich deine Tipps mit dem vorsichtigen Anhang „…oder macht man das heute nicht mehr so?“ und ich glaube, manchmal mischt du dich auch lieber gar nicht ein.

Ja, es stimmt. Ich mache ein paar Dinge anders, als du es früher gemacht hast. Beim Thema Ernährung oder zu kalte/ zu warme Kleidung sind wir uns manchmal nicht ganz einig. Ich glaube, auch unser Floor Bed ist dir nicht ganz geheuer. Meine Erklärungen zu diesen Dingen hörst du dir jedoch stets geduldig an und ab und an merke ich, wie du selbst ins Grübeln verfällst. Manchmal sagst du sogar Sätze wie „Ja, hätte man das früher mal schon gewusst…“ oder „Das hätte ich früher auch machen sollen…“.

In diesen Momenten stellst du dich selbst und deine Erziehung in Frage und ich stehe neben dir und denke an meine Kindheit zurück. …WEITERLESEN…

Meine Top Ten der #muddimutation – Blogparade

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Die wundervolle Anna von Neverlookedsobeautiful hat zur Blogparade aufgerufen! Thema sind die Veränderungen und Marotten, die sich so langsam aber sicher in den „Mutti-Alltag“ geschlichen haben.

In meinen Top Ten der #muddimutation finden sich so einige Marotten, plötzliche Empfindlichkeiten aber auch neugewonnene Skills, über die sich mal altes Ich wohl sehr gewundert hätte. 😉 …WEITERLESEN…

Warum mein Mann auch jammern darf

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Ich gebe es zu: Ich jammere gerne.

Zwar war ich dem ganzen Jammer-Prozedere noch nie wirklich abgeneigt (liegt wahrscheinlich am Lehrer-Job 😉 ), allerdings hat sich das Bedürfnis dazu noch eherblich maximiert, seit wir ein Baby haben.

Müde, hungrig, schmerzende Arme, schmerzender Rücken, Stress, ständige Bereitschaft… Es gibt als Mama eigentlich immer etwas, um sich zu beschweren. Ich ernte dann in den meisten Fällen ein verständnisvolles Nicken von anderen Müttern, lausche mitfühlenden Worten oder genieße einfach nur die Tatsache, dass sich jemand mein Gejammere anhört, ohne genervt von Dannen zu ziehen (oder mir auf Twitter zu entfolgen 😉 ).

Ganz anders sieht es jedoch häufig aus, wenn ein Mann/Vater versucht, sich durch ein wenig Jammern etwas Luft zu machen.
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