Happy End.

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Lange schon überlege ich, wie ich diesen Text gestalten sollte – und ob ich ihn überhaupt verfasse.

Ich habe verschiedene Ideen im Kopf hin und her gewälzt und bin dann letztendlich doch zu keiner Entscheidug gekommen. Und jetzt sitze ich hier ganz spontan und schreibe einfach drauflos, denn alles andere führt zu keinem Ergebnis.

Schon länger sind auf diesem Blog keine Beiträge mehr erschienen und schon länger spiele ich auch mit einem Gedanken, den ich nun auch in die Tat umsetzen werde – den Blog zu schließen.

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Leben wie ein Einsiedler

Entspannung

„MAAAAAMAAAAA! Biiiiiist du?!“

Ein wenig genervt lasse ich die Kaffeetasse sinken und atme einmal tief ein. Kurz schießt mir der Gedanke durch den Kopf, einfach nicht zu reagieren, doch das schlechte Gewissen siegt und schon rufe ich zurück:

„Hiiiiiier!“

Ich höre Schritte. Kurz darauf öffnet sich die Tür zu meinem Arbeitszimmer. Mein Mann steht in der Tür, auf seinem Gesicht ein entschuldigender Ausdruck, zu seinen Füßen meine kleine Kiwi, die augenblicklich auf mich zustürmt und mein Bein umklammert.

„Mama, Arm!“, fordert das kleine Wesen zu meinen Füßen und streckt mir seine Hände entgegen.

Ich pausiere das Video, das ich mir gerade angesehen hatte, bringe den Kaffee außer Reichweite und hebe Kiwi hoch auf meinen Schoß.

„Tut mir leid, sie wollte ständig zu dir. Ich konnte sie kaum ablenken“, meint mein Mann bedrückt und kommt zu uns ins Zimmer.

Ich lächle ein wenig zerknirscht und bringe ein „Ist schon gut“ über die Lippen. Ich weiß, dass er alles versucht hat.

Kiwi windet sich währenddessen schon wieder aus meinem Arm zurück auf den Boden, schnappt sich meine Hand und ruft: „Mama mit!“

„Nein, komm, lass Mama doch einmal in Ruhe. Ich gehe mit!“, versucht es mein Mann, aber keine Chance.

„Mama mit! Mama MIT! Mama MIIIIT!“

Kiwi ignoriert die ausgestreckte Hand ihres Papas und zerrt stattdessen an meiner.

Vorbei ist das, was eigentlich meine kurze „Auszeit“ hätte sein sollen.

 

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Oh mein weiches Mamaherz… #Familienmoment

Kleinkind-laufen

Dass Kiwi viel und gerne redet, war ja bereits bekannt. Und natürlich laufe ich mit stolzgeschwellter Mamabrust herum, wenn das kleine Geschöpf neben mir schwierige Wörter meistert. Doch nichts kam bisher an das unglaubliche Gefühl heran, als Kiwi uns das erste Mal mit „Mama“ und mit „Papa“ ansprach.

Es gibt einfach etwas an diesen Wörtern, das sie zu etwas ganz Besonderem macht und das wohl jedem eine Gänsehaut verschafft, wenn er sie das erste Mal im Leben hört.

Und tatsächlich dachte ich lange Zeit, dass ein Teil dieser Euphorie über diese ersten Worte auch damit zusammenhing, dass es eben die ersten Worte waren. Dass das eigene Kind nun schon damit beginnt, mit uns auch verbal zu kommunizieren. Vor einiger Zeit jedoch wurde ich nun eines Besseren belehrt, als mir die folgende Situation den gleichen wohlig warmen Schauer bescherte: …WEITERLESEN…

System Shutdown. Wenn Mama nicht mehr kann.

Error

Ich sitze im Kinderzimmer. Bewegungslos.

Meine Arme hängen schlaff herab, mein Blick ist trüb.

Vor mir spielt Kiwi mehr oder weniger gelangweilt mit irgendeinem Spielzeug, neben mir sitzt mein Mann und schweigt. Eigentlich schweigen wir alle.

Mein Kopf ist leer und auch mein Geist fühlt sich leer an. Ich bin müde. Unglaublich, unglaublich müde. Würde ich jetzt einschlafen, ich würde wohl erst in einer Woche wieder aufwachen. Mein Schlaflevel befindet sich irgendwo ganz tief in den roten Zahlen.

Kiwi gibt ein quengelndes Geräusch von sich als ihr Spielzeug nicht so will, wie sie es möchte. Ich zucke innerlich zusammen und verkrampfe mich. Tränen steigen in meine Augen. Ich kann kaum beschreiben, was ihr Quengeln in dieser Situation bei mir auslöst. Ich habe das Gefühl, es einfach nicht mehr auszuhalten. Bin unfair und gebe ihr innerlich die Schuld für meinen Zustand.

„Soll ich mir heute frei nehmen?“, fragt mein Mann, der schon im Anzug neben mir sitzt. Eigentlich wollte er schon längst losgefahren sein. …WEITERLESEN…

…und was wenn nicht?

Und-was-wenn-nicht

Besorgt schaue ich auf das Thermometer in meinen Händen. Es zeigt 39,5 Grad.

„Das Fieber ist gestiegen…“, murmle ich zu meinem Mann und bedenke die vor sich hinspielende Kiwi mit einem besorgtem Blick.

Es ist Samstag. Die Kinderärzte haben geschlossen. Gestern ging es ihr noch blendend, heute morgen war ihre Temperatur ganz leicht erhöht. Jetzt, gegen Mittag, ist sie stark angestiegen.

Die reine Temperatur an sich sagt nicht unbedingt etwas über die Schwere des Krankheitsgrades aus. Kiwi spielt zufrieden vor sich hin, wippt ab und an vergnügt mit ihrem Bein und lacht. Sie wurde vor einer Woche geimpft. Alles Faktoren, die dafür sprechen, dass eigentlich alles okay ist. Dass es okay wäre, erst einmal etwas abzuwarten.

Und dann meldet sie sich bei mir. Sie, die mir bisher so wohlbekannte Stimme, die mir mit spitzer Zunge den Satz ins Ohr flüstert, der meine innere Ruhe augenblicklich ins Wanken bringt:

Und was wenn nicht? …WEITERLESEN…

Wie Game of Thrones mich zum Veganer machte

Game-of-Thrones-Vegan

„Ein Veganer, ein Crossfitter und ein Atheist kommen in eine Bar.

Woher ich das weiß?

Sie haben es innerhalb von Sekundem jedem Anwesenden erzählt.“

Lustig oder?

Ich kenne echt nicht viele Witze, aber den habe ich immer mal wieder zum Besten gegeben. Ich fand ihn einfach so unglaublich wahr.

Veganer fand ich schon immer komisch. Und irgendwie nervig. Vegetarier, das waren die Netten. Ein wenig zu sensibel, aber tolerierbar. Aber Veganer? Die haben doch alle nen Hau… Und mit deren Kult wollte ich auch nichts zu tun haben.

Im Nachhinein irgendwie seltsam, denn tatsächlich habe ich persönlich in meinem bisherigen Leben kaum Berührungspunkte mit Veganern gehabt. Klar, in den Nachrichten oder im Netz sah man manchmal leicht bekloppt anmutende Gestalten, die sich in einem Steakhaus nach „Dog Meat“ (Hundefleich) erkundigten und danach das Restaurant mit irgendwelchen Schildern belagerten. Aber sonst?

Umso erzürnter war ich vor einigen Wochen, als so ein merkwürdiges Pärchen, das sich das „Vegan Couple“ nannte und mir damit schon mal unsympathisch war, eine meiner lieblings YouTuberinnen angriff. Ein ganzes Video lang versuchten diese beiden Leute, diese YouTuberin in sehr abfälligem und belehrendem Ton zu erklären, wieso ihre Ernährung „falsch“ sei. Wieso sie kein Recht dazu hätte, Fleisch zu konsumieren und wieso sie auch die Milch und die Eier aus ihrem Leben streichen sollte.

Mit offenem Mund saß ich vor dem Bildschirm und dachte nur eine Sache: Geht’s noch?! …WEITERLESEN…

Sehr schön und sehr seltsam (#Familienmoment)

Muse-Drones-Tour

Der heutige #Familienmoment war etwas ganz Neues für uns. Etwas worauf wir schon seit fast einem Jahr hingefiebert haben und was uns dennoch in Sorge versetzte. Wird das klappen? Ist es nicht noch zu früh? Hätten wir uns besser vorbereiten können? Kann man uns auch wirklich immer erreichen? Es geht um unseren ersten Ausflug zu Zweit und die erste Nacht ohne Kiwi, weit weg im fernen Hamburg… Schaut euch auch gerne die weiteren #Familienmomente beim Blog von Küstenkidsunterwegs an.

Den Anfang der Story hatte Kiwimama auch schonmal hier beschrieben.

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